Gründung Mikrodarlehen sind Trend

Bankdarlehen bis zu einer Höhe von 25.000 Euro werden von deutschen Gründern und Jungunternehmern stark nachgefragt. Zu diesem Ergebnis kommt die KfW Bankengruppe in einer aktuellen Untersuchung.

Zwischen 2006 und 2008 haben 80 Prozent der Start-ups diese so genannten Mikrofinanzierungen beantragt – pro Jahr erhielten rund 200.000 Antragsteller mehr als 1,2 Milliarden Euro.

Vor allem Gründer, die zuvor arbeitslos waren (immerhin jeder fünfte Neuunternehmer), profitieren von dieser noch recht neuen Finanzierungsvariante. Sie interessieren sich vor allem für Kleinstfinanzierungen bis 10.000 Euro.

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Die Finanzierung über Mikrokredite unterscheidet sich stark von herkömmlichen Bankkrediten. Kürzere Laufzeiten und individuelle Tilgungsmöglichkeiten erleichtern vielen Gründern den Start. Zudem legen die Geldgeber bei der Bonitätsprüfung andere Maßstäbe als bei einem klassischen Kredit an: Wer nicht die üblicherweise geforderten Banksicherheiten aufzuweisen hat, kann mit fachlichem und vor allem betriebswirtschaftlichem Know-how punkten.

Weitere Informationen zur Mikrofinanzierung erhalten Sie beim
Deutschen Mikrofinanz Institut.

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