Gründung Milliarden-Unterstützung für neue Bundesländer

Die Investitionszulage für betriebliche Investitionen in Ostdeutschland bleibt bis 2013 erhalten.

Rund 2,3 Milliarden Euro stellt der Bund in den kommenden Jahren zur Verfügung, damit neue Betriebsstätten errichtet oder bereits Bestehende erweitert werden können. Derzeit übernimmt der Staat bei Großunternehmen 12,5 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bei kleinen und mittleren Firmen sogar 25 Prozent.

Diese Sätze sinken allerdings: 2010 gibt es für Großunternehmern noch Unterstützung in Höhe von zehn Prozent, ab dann geht’s jährlich um 2,5 Prozent abwärts, bis die Zulage 2014 schließlich ausläuft. Für kleine und mittlere Unternehmern gilt: 2010 werden noch 20 Prozent der Kosten übernommen, danach kontinuierlich fünf Prozent pro Jahr weniger. Auch hier ist 2014 Schluss mit der Förderung.

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Übrigens: Für langfristige Investitionen gilt der Zulagensatz des Jahres, in dem das Unternehmen sein Projekt gestartet hat. Wer in den Genuss der vollen Beträge kommen will, sollte also spätestens im kommenden Jahr in den neuen Bundesländern investieren. Anträge nimmt das zuständige Finanzamt entgegen.

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