Gründung Minijobs werden teurer

Die Lohnnebenkosten für Arbeitnehmer, die einen 400-Euro-Vertrag haben, steigen. Lesen Sie, welche Beträge ab Januar 2012 fällig werden.

Unternehmer müssen ab dem 1. Januar 2012 für die Umlage U1 0,7 Prozent statt bisher 0,6 Prozent an die Minijob-Zentrale entrichten. Mit diesem Betrag werden die Erstattungen der Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit des Mitarbeiters in Höhe von 80 Prozent finanziert. In der Vergangenheit haben Firmen wohl vermehrt diese Rückzahlungen in Anspruch genommen – was eine Erhöhung der Umlage unumgänglich mache, so die Minijobzentrale.

Außerdem muss für geringfügig Beschäftige künftig eine Insolvenzgeldumlage gezahlt werden: Sie entspricht 0,4 Prozent des Bruttoentgelts.

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Die Umlage U2 (Erstattung von 100 Prozent der Entlohnung bei Mutterschutz und im Fall von Beschäftigungsverboten) ist von der Erhöhung nicht betroffen. Der Satz bleibt unverändert bei 0,14 Prozent des Bruttoentgelts.

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