Gründung Plattner-Fonds – Schnelles Geld für Gründer

Ein neuer Fond des SAP-Mitbegründers Hasso Plattner soll jungen Unternehmen helfen, schnell und unbürokratisch eine erste Finanzierung zu bekommen. Zwischen 50.000 bis 100.000 Euro binnen 24 Stunden nach dem Pitch sollen möglich sein.

Will ein junges Unternehmen erfolgreich sein, muss es sich am Markt etablieren, Unternehmensstrukturen aufbauen und Investoren finden. Um diese Probleme effizient lösen zu können, benötigt man eine Anschubfinanzierung. Hasso Plattner Ventures (HPV), der Fond des gleichnamigen SAP-Gründers, hat sich auf genau dieses Early Stage Investment, also die Frühfinanzierung von Startups, spezialisiert.

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Interessierte Jungunternehmen können sich für einen Pitch bewerben. Überzeugt die Idee, ist eine Beteiligung zwischen 50.000 bis 100.000 Euro möglich und das innerhalb von 24 Stunden nach einem Pitch. Gegenüber VentureVillage sagte Fonds-Chefin Lina Chong, dass der Fond generell Investitionen in Form eines Wanderdarlehens tätige. Mit dieser schnellen und unbürokratischen Geldvergabe würde darüber hinaus in Deutschland eine Lücke geschlossen, da es eine derartige Frühphasenfinanzierung bisher nicht gäbe. Aus diesem Grund stehe besonders Berlin im Fokus des Interesses. Jedoch können sich Startups aus der ganzen Welt um eine Finanzierung bewerben.

VersionEye wurde 2012 von Robert Reiz gegründet. Das in Berlin und San Francisco ansässige Unternehmen ist eines der ersten, das 100.000 Euro von HPV erhalten hat. VersionEye ist eine Suchmaschine für Programmierer. Die Software ermöglicht es, Updates zu finden, wenn verwendete Software-Bibliotheken nicht auf dem neuesten Stand sind. Außerdem soll die Plattform sicherstellen, dass Entwickler keinen unlizenzierten Quellcode verwenden. Die Investitionssumme soll unter anderem dafür verwendet werden, eine “Enterprise”-Version des Programms zu erstellen.

Mehr dazu: www.hp-ventures.com

1 Kommentar
  • Roland Kopka 19. Mai 2013 07:58

    Hollo,

    was mich an der STARTUP-szene stört, ist die zu einseitige konzentration auf computer und internet, sotware.
    Inzwischen wird sehr viel von Fachkräftemangel in allen Bereichen gesprochen. eine Teillösung dieses Problems ist das noch junge OPEN INNOVATION/crowdsourcing.
    Das kann jedoch keine Lösung für das klassische, aber immer noch und auch weiterhin sehr notwendige HANDWERK sein. Plattformen wie my hammer (oder so ähnl.) sind wohl nicht sehr ernst zu nehmen.
    Auch mehr Zuwanderer können dieses Problem nicht wirklich lösen
    Wie steht HPV zu diesem immer größer werdenden Problem?
    Sied Ihr offen für Startup in diesem Bereich?!

    Danke
    R.Kopka

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