Gründung Rekordnachfrage bei Bürgschaften

Gewerbetreibende und Freiberufler können manchmal keine bankenüblichen Sicherheiten vorweisen. Die deutschen Bürgschaftsbanken übernehmen für sie die Ausfallbürgschaft gegenüber der Hausbank - und das mit Erfolg.

Die deutschen Bürgschaftsbanken haben im ersten Halbjahr ein Plus von knapp 20 Prozent verbucht. Sie ermöglichten damit den kleinen und mittelständischen Unternehmen Kredite in Höhe von insgesamt 884 Millionen Euro.

Rund 4200 Firmen beantragten bei den Instituten eine Bürgschaft. Damit konnten sie nach Angaben des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken mehr als 55.000 Arbeitsplätze sichern, beziehungsweise neu schaffen.

Die Bürgschaftsbanken unterstützen Gewerbetreibende und Freiberufler, denen bankenübliche Sicherheiten fehlen. Sie übernehmen Ausfallbürgschaften gegenüber den Hausbanken für Kredite und Leasingverträge. Dies gilt für Gründungen genauso, wie für Wachstumsfinanzierungen oder Betriebsübernahmen.

Im letzten Jahr nutzten vor allem das Handwerk, der Handel und die Industrie die staatlichen Bürgschaften und Garantien, um sich Kredite zu sichern.

Weitere Informationen beim Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e.V.

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