Gründung Selbständigkeit ist vielen Deutschen zu riskant

Fast 80 Prozent der Deutschen finden es reizvoll, der eigene Chef zu sein – doch 90 Prozent halten den endgültigen Schritt in die Selbständigkeit für zu riskant. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid unter mehr als 1500 Personen.

Vor allem die Möglichkeit, endlich eigene Ideen umsetzen zu können, lockt 95 Prozent der Befragten. Und 92 Prozent schätzen das selbstbestimmte Arbeiten als Chef positiv ein. 73 Prozent der Interviewten gaben an, dass das Arbeiten von zu Hause aus ein guter Grund sei, um einen eigenen Betrieb zu gründen.

Allerdings fürchten sich viele Deutsche vor der finanziellen Ungewissheit (82 Prozent) und einer möglichen sozialen Isolation (75 Prozent). Die überbordende Bürokratie führten 70 Prozent als Hürde an.

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Die Befragung zeigt zudem, dass sich wesentlich mehr Männer (60 Prozent) als Frauen (37 Prozent) vorstellen könnten, ihr eigener Chef zu sein. Zudem sind die Westdeutschen risikobereiter als die Ostdeutschen: Im Westen halten 49 Prozent der Befragten eine selbständige Tätigkeit für ausgeschlossen, im Osten dagegen 57 Prozent.

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