Gründung Sicherheitsrisiko Smartphone

Sie sind viel unterwegs? Ihr Mobiltelefon ist zugleich Ihre Telefonzentrale, Ihr Adressbuch und Ihre Kundenkartei? Neun Tipps, mit denen Sie die sensiblen Informationen auf Ihrem Smartphone vor unbefugten Zugriffen schützen können.

Auf mobilen Geräten sind die Daten von Kunden, Mitarbeitern und Produkten einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. Allzu leicht gehen zum Beispiel die kleinen Smartphones verloren, werden gestohlen oder lassen sich über eine unsichere Datenverbindung zum Laptop hacken.

Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr rät zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

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Tipp 1: Nutzen Sie nur Apps aus sicheren Quellen, um Ihr Smartphone aufzurüsten. Vergleichen Sie dazu Testberichte von Fachmagazinen und achten Sie auf Gütesiegel.

Tipp 2: Konfigurieren Sie das Gerät so, dass der Nutzer eine Geheimnummer oder ein Passwort benötigt, um auf Adressen, Telefonnummern und andere Firmendokumente zugreifen zu können. Nutzen Sie hierfür Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen. Vergeben Sie einzelne Codes für das Smartphone, für die SIM-Karte, für die Datenübertragung via Bluetooth oder WLAN und für einzelne, besonders wichtige Dateien.

Tipp 3: Aktivieren Sie die Funktionen Bluetooth oder WLAN nur, wenn Sie diese wirklich benötigen. Denken Sie an den Passwortschutz.

Tipp 4: Fragen Sie beim Netzbetreiber nach, ob er spezielle Sicherheitseinstellungen für E-Mails oder den Internetzugang anbietet.

Tipp 5: Verschlüsseln Sie Ihre eigenen Nutzerdaten – dies lässt sich bei vielen Geräten einstellen.

Tipp 6: Unterstützt Ihr Gerät die Verschlüsselung nicht, sollten Sie sich eine spezielle Software zulegen.

Tipp 7: Installieren Sie auch ein Schutzprogramm, das Viren und Trojaner fernhält. Aktualisieren Sie die Software regelmäßig.

Tipp 8: Nutzen Sie die von den Smartphone-Herstellern angebotenen Software-Updates. Damit können Sie bisher aufgetretene Sicherheitslücken schließen.

Tipp 9: Wenn das Smartphone gestohlen oder verloren wurde, hilft nur noch die komplette Löschung der Daten. Dies lässt sich auch aus der Ferne erledigen – in der Regel bieten die Netzbetreiber entsprechende Services an.

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