Gründung Start-ups scheitern an der Finanzierung

Geplante Unternehmensgründungen scheitern häufig an der Finanzierung, so das Ergebnis einer Studie des Branchenverbands Bitkom.

Die Umfrage unter den Teilnehmern des Gründerwettbewerbs Multimedia des Bundeswirtschaftsministeriums ergab: Fehlendes Startkapital, unsichere Einnahmen und lukrative Jobangebote bei anderen Unternehmen sind die drei wichtigsten Gründe, warum potenzielle Gründer ihre Ideen nicht weiter verfolgen.

Bei zwei von drei gescheiterten Gründungsplänen fehlten Kapitalgeber. Nach Bitkom-Einschätzung ist dies besonders ernüchternd, da die meisten Gründer kein sonderlich hohes Anfangskapital brauchen: Zwei Drittel von ihnen kommen in der Startphase mit bis zu 40.000 Euro aus.

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Die Folge: 87 Prozent der tatsächlich gegründeten Unternehmen starten mit Eigenmitteln der Gründer, lediglich ein Drittel kann auf öffentliches Geld zurückgreifen. Privatinvestoren (13 Prozent) und Risikokapitalgeber (sechs Prozent) spielen eine noch geringere Rolle.

Als Fazit der Studie fordert die Bitkom verbesserte Rahmenbedingungen für privates Beteiligungskapital. Vor allem durch steuerliche Anreize könnten Investitionen in Start-ups attraktiver werden.

Die gesamte Studie ist unter www.bitkom.org zu finden.

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