Gründung Über Details gestolpert

Ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts München zeigt: Selbst kleinste Beanstandungen sorgen dafür, dass das Finanzamt ein Fahrtenbuch nicht anerkennt.

In diesem Fall fiel dem Prüfer auf, dass die in der Auflistung angegebenen Zielorte erheblich von jenen Ortsangaben abwichen, die auf den zeitglich ausgestellten Tankquittungen standen.

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Der Fahrer parierte: Er habe einige kurzfristige Terminänderungen nachträglich nicht mehr in seinem Kalender korrigiert. Aus dieser Antwort schloss jedoch der Finanzbeamte, dass er das Fahrtenbuch nicht wie gefordert zeitnah, sondern vielmehr mit erheblicher Verzögerung nachträglich geführt habe – und sich der Verfasser dabei an den fehlerhaften Eintragungen des Terminkalenders orientierte (Aktenzeichen 15 K 2945/07). Das Finanzamt lehnte daraufhin das gesamte Fahrtenbuch als systematisch falsch ab.

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