Gründung Überzeugendes Geschäftskonzept

Im G+J-Auditorium wurden die Gewinner des Deutschen Gründerpreises für Schüler 2010 ausgezeichnet. Der Pokal ging an das Team "Argus" aus Nordrhein-Westfalen.

Im Rahmen von Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel hatten die vier Schüler ein fiktives Unternehmen gegründet. Die Geschäftsidee: Wie klann man mit Fahrrad-Diebstahl am besten legal Geld verdienen?

In ihrem Geschäftskonzept setzten die Gymnasiasten auf ein GPS-System zur Ortung von gestohlenen Fahrrädern – und überzeugten damit die Jury. Ihren Businessplan, der laut Jury eine auf dem Markt vorhandene Nachfrage aufgreift, hatten die Vier mit großer Sorgfalt ausgearbeitet und sich damit bundesweit gegen insgesamt 1126 Teams durchgesetzt.

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Gemeinsam mit den anderen Finalisten wurden die Nachwuchsgründer von den Partnern STERN, Sparkassen, ZDF und Porsche auf der großen Bundessiegerehrung bei Gruner + Jahr ausgezeichnet. Ernst Burgbacher, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung, überreichte die begehrte Trophäe und lobte die Arbeit des Siegerteams: „Ein sehr sorgfältiges und herausragend ausgearbeitetes Konzept, das den ersten Platz verdient hat. Das unternehmerische Denken und Handeln der jungen Leute zeigt, dass wir uns um den Unternehmernachwuchs von morgen keine Sorgen machen müssen. Deshalb ist die Förderung des Deutschen Gründerpreises gut angelegtes Geld.“

Pfiffige Ideen

Den zweiten Platz belegt das Team „Moderne Porzellan GmbH“ aus Brandenburg. Die drei 19-jährigen Gymnasiasten überzeugten mit einem Konzept für Geschirr, das dank nanotechnisch bearbeiteter Oberfläche lediglich Wasser zur Reinigung benötigt.

Das fünfköpfige Team „ChillySponge“ aus Tübingen sicherte sich den dritten Platz mit einem ökologischen Kühlsystem für unterwegs. Damit möchten die Schüler auf einfache Weise für kalte Erfrischungen an heißen Tagen sorgen.

Ausgefeilte Konzepte

Auch von allen anderen Geschäftskonzepten, die es bis in die Endauswahl geschafft hatten, war die Jury beeindruckt. „In den Konzepten steckt viel Fleißarbeit auf hohem Niveau. Es fällt manchmal schwer zu glauben, dass diese Businesspläne von jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren ausgearbeitet wurden. Eine tolle Leistung der jungen Teilnehmer, die starkes Engagement und die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Wirtschaft zeigt“, so Nadja Töpper, Projektleiterin des Deutschen Gründerpreises für Schüler.

Ein Video zur Preisverleihung finden Sie auf www.stern.de.

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