Gründung Um bis zu 50 Prozentpunkte rauf

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat die aktuellen Steuerhebesätze für die größeren deutschen Gemeinden zusammengetragen. Fazit: Wer beim Firmensitz genauer hinschaut, kann viel Geld sparen.

Die Tendenz ist eindeutig: Rund 20 Prozent der Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern haben in der jüngsten Vergangenheit die Gewerbesteuer erhöht. Bei der Grundsteuer B war es sogar jede dritte Kommune. Und das, obwohl im Zuge des Aufschwungs der letzten Monate die Steuereinnahmen sprudelten und die Belastungen durch die Sozialausgaben zurückgingen.

Die DIHK-Erhebung zeigt zudem: Teilweise wurden die Hebesätze um 50 Prozentpunkte angehoben, so dass nun durchschnittlich 438 Prozent an Gewerbesteuer und 517 Prozent an Grundsteuer anfallen. Vor allem die kleineren Gemeinden mit bis zu 100.000 Einwohnern haben die Realsteuersätze erhöht. In den meisten Großstädten (ab 500.000 Einwohner) wurde dagegen nicht an der Steuerschraube gedreht.

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Für Gründer, die auf der Suche nach einem idealen Firmensitz sind, lohnt ein genauer Blick auf die aktuellen Hebesätze. In vielen Fällen können sie ihre Steuerbelastung enorm senken, wenn sie eine Niederlassung in der günstigeren Nachbargemeinde in Erwägung ziehen.
Die aktuellen Realsteuer-Hebesätze für Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern finden sie im Internet auf den Seiten des DIHK.

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