Gründung Unbedenklichkeit prüfen

Firmenchefs haften grundsätzlich für sämtliche Beiträge, die von Kunden, Mitarbeitern oder Dritten auf ihren Internetseiten veröffentlicht werden.

So zum Beispiel auch für Beleidigungen oder rechtswidrige Äußerungen, wie das Oberlandesgericht Koblenz (Aktenzeichen 2 U 862/06) in einem aktuellen Urteil feststellte.

Ist dem Unternehmer eine Nachricht mit anstößigem Inhalt in seinem Blog, Forum oder Gästebuch bekannt, sollte er diese am besten sofort entfernen oder den Autor sperren. Doch Vorsicht: Die deutschen Richter sind sich nicht darüber einig, wann solche Einträge spätestens zu löschen sind.

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Deshalb: Auf der sicheren Seite ist, wer sämtliche Mitteilungen vorab prüft und erst bei 100-prozentiger Unbedenklichkeit online stellt.

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