Gründung Von familienfreundlichen Betrieben lernen

Mit einer neuen Initiative wirbt das Bundesfamilienministerium für flexiblere und familienfreundlichere Arbeitszeiten. In einer neuen Online-Datenbank werden Best-Practice-Firmen vorgestellt.

Angestellte, die Beruf und Familien besser in Einklang bringen, arbeiten motivierter und effizienter. Eine Umfrage des Bundesfamilienministeriums zeigt: Für 90 Prozent der Beschäftigten mit Kindern sind flexible Arbeitszeiten ebenso wichtig oder sogar wichtiger als das Gehalt. Doch die üblicherweise angebotene Wahl zwischen Voll- oder Teilzeit passt oft nicht ideal zur Lebensplanung der Betroffenen.

Flexiblere Arbeitszeiten sorgen zudem für das aktuelle Jobwunder: Nach Berechnungen des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben vor allem Verkürzungen der Wochenarbeitszeit, die Zunahme der Teilzeitarbeit und der Abbau von Überstunden sowie Arbeitszeitkonten dafür gesorgt, dass die Firmen die harten Krisenmonate so gut überstanden haben und nun wieder durchstarten können.

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Firmenchefs, die mit mehr Flexibilität punkten wollen, können sich nun im Internet auf die Suche nach neuen Praxisideen begeben: Die Initiative „Familienbewusste Arbeitszeiten“ hat in einer Datenbank 100 vorbildliche Unternehmenslösungen aufgenommen, die auch für kleinere Betriebe interessant sind.

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