Gründung Youtube erreicht die meisten Kunden

Der "Social Media-Atlas 2011" offenbart, in welchen Online-Netzwerken Unternehmer ihre Kunden am besten erreichen und welche Informationen diese im Web erwarten. Die wichtigsten Punkte im Überblick.

Der „Social Media-Atlas 2011“ wurde im Auftrag der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt. Hierfür befragten die Autoren mehr als 4200 Online-Nutzer zu ihren Gewohnheiten und Vorlieben in puncto Social-Media-Plattformen.

Am häufigsten gute beziehungsweise sehr gute Noten erhielten die folgenden Portale:

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  • 1. Youtube (von 76 Prozent der Befragten)
  • 2. Facebook (69 Prozent)
  • 3. Xing (57 Prozent)
  • 4. Myvideo (54 Prozent)
  • 5. Twitter (52 Prozent)
  • 6. Wer kennt wen (50 Prozent)
  • 7. Stay Friends (44 Prozent)

Zwei Drittel der Interviewten vertrauen in erster Linie den Produktinformationen, die sie von ihren persönlichen Kontakten über die Netzwerke erhalten. Bei jedem Vierten hat eine solche Empfehlung schon einmal zum Kauf der empfohlenen Ware geführt – unter den 14- bis 29-Jährigen sogar bei jedem Dritten.

Als weniger vertrauensvoll empfinden die Nutzer dagegen die Werbung, die von den Unternehmen selbst über die Social-Media-Portale gestreut werden: Nur 22 Prozent schenken diesen Informationen Glauben.

Dennoch ist Marketing über Youtube & Co. keine Zeitverschwendung: Jeder fünfte Befragte hat schon einmal ein Produkt gewählt, das ihm via Social-Media angepriesen wurde. Allerdings fühlen sich 57 Prozent der Onliner nicht von der Werbung angesprochen. 40 Prozent sind sogar regelrecht genervt von den Online-Anzeigen.

Der „Social Media-Atlas 2011“ zeigt zudem, dass 86 Prozent der Nutzer zwischen 14- und 29 Jahre alt sind. Frauen sind außerdem häufiger in den Netzwerken vertreten als Männer.

Beim Ranking der Bundesländer liegt Rheinland-Pfalz vorn: 73 Prozent der dortigen Online-Nutzer sind in Social-Media-Portalen unterwegs. Die Platzierungen im Einzelnen:

  • 1. Rheinland-Pfalz (73%)
  • 2. Baden-Württemberg (70%)
  • 3. Saarland (70%)
  • 4. Niedersachsen (69%)
  • 5. Nordrhein-Westfalen (66%)
  • 6. Sachsen-Anhalt (66%)
  • 7. Hessen (65%)
  • 8. Bayern (65%)
  • 9. Hamburg (63%)
  • 10. Berlin (62%)
  • 11. Bremen (59%)
  • 12. Thüringen (58%)
  • 13. Schleswig-Holstein (54%)
  • 14. Brandenburg (54%)
  • 15. Sachsen (53%)
  • 16. Mecklenburg-Vorpommern (52%)

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