Gründung Zahl der Insolvenzen sinkt

52.000 Unternehmen mussten im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden - 6.900 weniger als im Vorjahr, so eine Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes D&B Deutschland GmbH.

Für das laufende Jahr rechnet D&B jedoch nicht mit einem weiteren Rückgang und prognostiziert: Knapp drei von 100 Unternehmen (2,7 Prozent) müssen innerhalb der kommenden zwölf Monate die Segel streichen.

Spitzenreiter im Ländervergleich ist Nordrhein-Westfalen mit 11.660 Insolvenzen, aber auch hier ist die Zahl rückläufig. Für 2008 trüben sich die Aussichten jedoch, vor allem aufgrund verhaltener Wirtschaftsprognosen. Auch die geplante GmbH-Reform, so D&B, erhöhe das Ausfallrisiko, weil GmbHs künftig weniger Kapital zur Gründung bräuchten.

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Das größte Risiko einer Insolvenz besteht laut D&B bei kleinen Einzelfirmen, insbesondere in den Branchen Bau, Transport und Telekommunikation. Die besten Chancen haben große Finanz- und Versicherungsunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Im Vergleich der Unternehmensformen schneiden die Freiberufler am besten ab, das höchste Risiko besteht für Einzelfirmen und GmbHs.

Die Studie kann unter web.dbgermany.com als PDF heruntergeladen werden.

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