01. Oktober, in Hachenburg Besuchen Sie mit uns die Westerwald-Brauerei
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Die Westerwald Brauerei.

© Westerwald Brauerei

Die Westerwald-Brauerei braut Bier nach alter Braukunst. Doch die internen Prozesse laufen digital ab. Erfahren Sie beim Netzwerktreffen in Hachenburg, wie die Firma die Chancen der Digitalisierung nutzt.

An Mut mangelte es ihm nicht: 1861 gründete der 25-jährige Heinrich Schneider auf dem Grün’schen Hof in Hachenburg in Rheinland-Pfalz eine Brauerei – obwohl es in der Gegend rund um den Westerwald bereits über 150 Konkurrenten gab. Das schreckte den jungen Unternehmer aber nicht davon ab, seine Vision zu verwirklichen: ein einzigartiges Qualitätsbier zu brauen.

160 Jahre später: Die Westerwald-Brauerei wird mittlerweile in fünfter Generation von Jens Geimer (45) geführt. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Einsatz und sorgen dafür, dass das Bier der Marke „Hachenburger“ weiterhin nach traditioneller Braukunst hergestellt wird. Für die verschiedenen Sorten wie Pils, Helles und Bierzwickel wird ausschließlich sogenannter Aromahopfen verwendet, also Hopfensorten, die einen geringen Bitterstoffanteil haben. Zudem reift das Bier sechs Wochen lang bei gleichmäßig kühler Temperatur von minus ein Grad Celsius.

Papierloses Büro und digitale Events

Die Herstellung des Gerstensafts ist aufwendig, die Abläufe in der Westerwald-Brauerei sind dagegen effizient. „Damit wir uns den Luxus der langen Reifung und des Aromahopfens leisten können, muss alles andere wie am Schnürchen laufen“, sagt Chef Jens Geimer. Die Firma setzt seit einigen Jahren auf digitale Prozesse und hat etwa das „papierlose Büro“ eingeführt. Von der Beschaffung über die Verwaltung bis zur Qualitätssicherung und Logistik: In sämtlichen Bereichen werden Unterlagen digital abgelegt, sodass jeder zu jederzeit auf relevante Informationen zugreifen kann.

Aber nicht nur bei internen Abläufen hat die Brauerei die Chancen der Digitalisierung genutzt. Wie bei vielen mittelständischen Bierbrauern brach auch bei den Westerwäldern in der Corona-Krise das Kerngeschäft weg, weil Lokale schließen mussten und keine Events stattfinden durften. Daraufhin entwickelte das Team um Jens Geimer unter anderem eine Online-Brauereibesichtigung mit einen Biertasting zu Hause.

Diese und viele weitere Marketing-Maßnahmen führten dazu, dass Westerwald trotz Umsatzrückgangs von 13 Prozent einen Gewinn auswies.

Wie die Westerwald-Brauerei die Chancen der Digitalisierung nutzt, erfahren Sie beim impulse-Netzwerktreffen in Hachenburg in Rheinland-Pfalz von Geschäftsführer Jens Geimer.

Das erwartet Sie beim Netzwerktreffen in der Westerwald-Brauerei in Hachenburg:

  • exklusive Einblicke bei einer Führung durch die Brauerei
  • konkrete Ideen, wie Sie durch Digitalisierung Prozesse vereinfachen, Kosten sparen und gleichzeitig Kunden begeistern können
  • persönlicher Austausch mit Geschäftsführer Jens Geimer
  • Netzwerken: Wie bei allen impulse-Netzwerktreffen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen und Ideen mit anderen Unternehmern zu besprechen

Das Treffen findet am 1. Oktober 2021 von 10 bis 15 Uhr in Hachenburg statt.

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. impulse-Mitglieder zahlen 99,99 Euro. Zum besseren Schutz aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben wir uns entschieden, bei unseren Veranstaltungen die sogenannte 2-G-Regel anzuwenden, also nur Geimpfte und Genesene zuzulassen.

Klicken Sie hier, um sich zum Netzwerktreffen anzumelden.

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