6. Mai, in Göppingen Besuchen Sie mit uns den Modelleisenbahn-Hersteller Märklin

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Netzwerktreffen Märklin

Ob Regionalzüge, ICEs oder Güterzugloks - schon seit mehr als 120 Jahren verkauft Märklin Modelleisenbahnen. © Märklin

2009 ging die Traditionsmarke Märklin pleite – und dann rettete ein damals 27-jähriger Geschäftsführer die Firma aus der Krise. Wie ihm das gelang, erfahren Sie am 6. Mai beim impulse-Netzwerktreffen in Göppingen.

Sie fahren durch unzählige Kinderzimmer, kurven durch aufwändig gestaltete Landschaften von passionierten Bastlern und stehen in Regalen von Sammlern: die Modelleisenbahnen von Märklin.

Die Firma blickt auf Krisenjahre zurück

Die kleinen Züge verbinden viele mit schönen Kindheitserinnerungen. Doch in Zeiten, in denen digitale Spielzeuge und Konsolen im Trend liegen, gelten Modelleisenbahnen als spießig, teuer und antiquiert.

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Das wurde Märklin 2009 zum Verhängnis: Die Firma stürzte in die Insolvenz, weil die Geschäftsführung Kinder vernachlässigt hatte und sich stattdessen auf wohlhabende Sammler jenseits der 40 konzentrierte. Die alternde Zielgruppe starb nach und nach weg, jüngere Fans kamen nicht nach – denn Märklin verkaufte keine Züge zum Taschengeldpreis: Die beliebtesten Loks kosteten zwischen 250 und 500 Euro, größere schon mal das Zehnfache.

Die neuen Inhaber schaffen die Trendwende

Nach vier Jahren Insolvenzverwaltung kaufte das Vater-Sohn-Gespann Michael und Florian Sieber das Unternehmen. Michael Sieber ist Inhaber des Spielzeug-Giganten Simba-Dickie, sein Sohn soll eines Tages in seine Fußstapfen treten. Doch erstmal soll er Märklin sanieren.

Florian Sieber trat mit nur 27 Jahren als Geschäftsführer bei Märklin in Göppingen an. Mit wenig Erfahrung, aber einem langjährigen technischen Geschäftsführer an seiner Seite richtete Sieber Junior das Unternehmen neu aus und arbeitet seitdem an der Verjüngung der Marke. Change Management mit Erfolg: Sieber konnte den Umsatz steigern, Märklin fährt seit seiner Übernahme wieder Gewinne ein, die Nachfrage ist hoch. Auch in Kinderzimmern fahren mittlerweile wieder altersgerechte Märklin-Loks.

Wie Florian Sieber den angeschlagenen Modellbahnhersteller aus der Krise führte, erfahren Sie von ihm persönlich beim impulse-Netzwerktreffen am 6. Mai in Göppingen bei Stuttgart.

Das erwartet Sie beim Netzwerktreffen bei Märklin in Göppingen:

  • exklusive Einblicke bei einer Führung durch die Produktion, Lackiererei und Testräume der Modelleisenbahnen
  • konkrete Ideen, wie Change Management gelingt
  • persönlicher Austausch mit Märklin-Geschäftsführer Florian Sieber
  • Netzwerken: Wie bei allen impulse-Netzwerktreffen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen und Ideen mit anderen Unternehmern zu besprechen

Das Treffen findet am 6. Mai 2019 von 10 bis 15 Uhr in Göppingen bei Stuttgart statt.

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. impulse-Abonnenten zahlen 99 Euro. Klicken Sie hier, um sich zum Netzwerktreffen anzumelden.

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