19. August, in Höhbeck im Wendland Besuchen Sie mit uns den Safthersteller Voelkel

Der Familienbetrieb Voelkel handelt seit jeher nach strengen ökologischen und sozialen Kriterien. Erfahren Sie beim Netzwerktreffen, wie der Bio-Pionier dies geschickt kommuniziert und so unter anderem Fachkräfte gewinnt.

Stefan Voelkel (rechts) muss sich um seine Nachfolge keine Sorgen machen: Seine Söhne (von links) David, Boris, Jurek und Jacob Voelkel arbeiten mit im Betrieb. Ihr Ziel: ökologische Landwirtschaft fördern.

Stefan Voelkel (rechts) muss sich um seine Nachfolge keine Sorgen machen: Seine Söhne (von links) David, Boris, Jurek und Jacob Voelkel arbeiten mit im Betrieb. Ihr Ziel: ökologische Landwirtschaft fördern.© Voelkel

Allein die Gründungsgeschichte von Voelkel ist ungewöhnlich: Angefangen hat alles in den 1920er Jahren, als das Ehepaar Margret und Karl Voelkel von Hannover ins Wendland umsiedelte, um nach ihrer Überzeugung zu leben. Beide waren Anhänger der sogenannten Wandervogel-Bewegung, die sich gegen gesellschaftliche Zwänge und für ein naturnahes Leben einsetzte.

Einige Jahre nach dem Umzug, 1936, gründeten Margret und Karl Voelkel eine Mosterei, um für Bauern Saft aus Äpfeln und Birnen von den großen Streuobstwiesen zu pressen. So machten sie Obst haltbar. Das Geschäftsmodell hat sich im Prinzip bis heute nicht geändert.

Faire Wirtschaftsbeziehungen sind wichtiger als Profit

Der Obst- und Gemüsesafthersteller Voelkel wird mittlerweile in dritter und vierter Generation geführt. Der Gründerenkel Stefan Voelkel und vier seiner Söhne, David, Jacob, Boris und Jurek Voelkel tragen die Idee ihrer Vorfahren weiter. Der Familienbetrieb mit 350 Teammitgliedern und rund 80 Millionen Euro Umsatz gehört zu den wenigen Unternehmen in Deutschland, die nach den Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie wirtschaften. Das heißt: Sie bemessen ihren Erfolg nicht danach, wie viel Umsatz und Gewinn die Firma erzielt, sondern an der Erfüllung von Werten wie Nachhaltigkeit und Fairness.

„Unser Ziel ist, konventionelle Ackerfläche in Bioflächen umzuwandeln“, erklärt Vater Stefan Voelkel. Hierfür verfolgt die Firma eine klare Strategie. Die Mosterei verarbeitet nur Obst und Gemüse, das nach strengen ökologischen Regeln, etwa ohne den Einsatz von Pestiziden, angebaut wurde. Das Unternehmen unterstützt die Bauern, indem es ihnen höhere Preise für die Ernte zahlt. Die Säfte werden zudem hauptsächlich in Bioläden verkauft.

Attraktiv für Fachkräfte

Der profitable Bio-Pionier veröffentlicht seit 2019 eine sogenannte Gemeinwohl-Bilanz, sie ähnelt dem Nachhaltigkeitsbericht, ist aber noch umfassender. Letzteren müssen voraussichtlich ab 2023 alle Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern veröffentlichen.

Das muss aber keine lästige Pflicht sein. Wer sein ökologisches und soziales Engagement richtig kommuniziert, kann davon profitieren, wie das Beispiel Voelkel zeigt. Die Firma hat treue Kunden und Lieferanten und zieht nach eigenen Angaben auch viele qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ins ländliche Wendland.

Wie der Safthersteller Voelkel sein gesellschaftliches Engagement erfolgreich kommuniziert und so Kunden und Fachkräfte gewinnt, erfahren Sie beim impulse-Netzwerktreffen in Höhbeck im Wendland von Geschäftsführer Stefan Voelkel.

Das erwartet Sie beim Netzwerktreffen beim Safthersteller Voelkel in Höhbeck im Wendland:

  • exklusive Einblicke bei einer Führung durch die Saftproduktion
  • konkrete Ideen für eine nachhaltige Strategie und wie Sie diese im Marketing und Recruiting nutzen können
  • persönlicher Austausch mit dem Geschäftsführer Stefan Voelkel
  • Netzwerken: Wie bei allen impulse-Netzwerktreffen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen und Ideen mit anderen Unternehmern zu besprechen

Das Treffen findet am 19. August 2022 von 10 bis 15 Uhr in Höhbeck im Wendland statt.

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. impulse-Mitglieder zahlen 99 Euro netto.

Klicken Sie hier, um sich zum Netzwerktreffen anzumelden.

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