Berufsgruppen im "Tatort" Der Mörder ist immer der … Unternehmer

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Raffgierig, ausbeuterisch, skrupellos - Unternehmer haben in Deutschland nicht den besten Ruf. Womöglich ist das Fernsehen mitschuld am miesen Image: Im "Tatort" sind Unternehmer auf die Rolle des Bösewichts abonniert.

In 47 Jahren „Tatort“ wurde viel Blut vergossen: 1156 Mörder machten die Kommissare in der beliebten ARD-Reihe dingfest. Das Vergleichsportal Netzsieger.de hat nun ausgewertet, wem die „Tatort“-Drehbuchautoren besonders häufig die Täterrolle zuschreiben. Das Ergebnis: Die mit Abstand mörderischste Berufsgruppe sind Unternehmer, Manager und Selbstständige. Sie begingen 109 Morde. Damit war jeder zehnte „Tatort“-Mörder Unternehmer – ein einsamer Spitzenwert.

Sogar Berufskriminelle sind seltener die Bösewichte

Egal ob Kiesgrubenbesitzer, Zirkuseignerin oder Inhaber einer Sicherheitsfirma, Unternehmer scheinen sich in den Augen der Drehbuchautoren perfekt für die Rolle des Bösewichts zu eignen. Selbst Berufskriminelle machten die Drehbuchautoren seltener zum Killer als Unternehmer.

Und der Gärtner, der sprichwörtlich immer der Mörder ist? War nur in einer einzigen Folge der Reihe der Täter.

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