Leben Firefox-Entwickler sucht neuen Chef

Mozilla-Chef Gary Kovacs zieht sich nach mehr als zwei Jahren zurück. Er forcierte vor allem die mobile Strategie des Firefox-Entwicklers. Seine Aufgaben übernimmt vorerst die Vorsitzende der Mozilla-Stiftung, Mitchell Baker.

 

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Der Vorstandschef des Software-Unternehmens Mozilla, Gary Kovacs, hat seinen Rücktritt angekündigt. Der ehemalige Manager von Adobe, SAP und IBM erklärte dies in einem Interview des Blogs „All Things D“ mit der Absicht, nach mehr als zwei Jahren wieder für ein kommerzieller ausgerichtetes Unternehmen arbeiten zu wollen. Mozilla wird von einer nicht-kommerziellen Stiftung geführt, der Mozilla Foundation. Deren Vorsitzende Mitchell Baker übernimmt Kovacs Aufgaben im Tagesgeschäft von Mozilla, bis ein Nachfolger gefunden ist.

Mozilla war lange vor allem für den populären Web-Browser Firefox bekannt. Unter Kovacs wagten sich die Entwickler jedoch auch ins Smartphone-Geschäft mit einem eigenen Firefox-Betriebssystem vor. Geräte auf Basis der offenen Plattform Firefox OS kommen zunächst in Südamerika auf den Markt. Mozilla habe sich verändert, betonte Kovacs in dem Interview. Er wolle sich im Laufe des Jahres zurückziehen.

Kovacs habe einen dramatischen Schwenk vollzogen, „von der Welt des Desktop-Browsers ins mobile Ökosystem“, schrieb Baker in ihrem persönlichen Blog. Aber Mozilla stehe weiter vor großen Herausforderungen. Die nächsten 15 Jahre seien „eine Zeit der Wasserscheide für die digitale Freiheit“.

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