Leben Kaffee mit Cook

Apple-Chef Tim Cook versteigert ein Kaffeetrinken. Den Erlös bekommt eine Menschenrechtsorganisation.

Apple-Chef Tim Cook versteigert ein Kaffeetrinken. Den Erlös bekommt eine Menschenrechtsorganisation. © Unternehmen

Apple-Chef Tim Cook nimmt an einer ungewöhnlichen Auktion teil: Man kann sich ein Kaffeetrinken mit ihm ersteigern, die Einnahmen gehen an eine Menschenrechtsorganisation. Der Manager war von Auktionsbeginn an begehrter als Robert DeNiro oder Alec Baldwin.

 

Anzeige

Eine gute halbe Stunde Smalltalk mit Apple-Chef Tim Cook: Macht derzeit mindestens 160 000 Dollar. Bei dieser Summe lag am frühen Donnerstag das aktuelle Gebot für ein Kaffeetrinken mit dem Lenker des Elektronikkonzerns. Die US-Menschenrechtsorganisation Robert F.
Kennedy Center for Justice and Human Rights hatte den Manager nach eigenen Angaben zu der Aktion überreden können. Ihr fließen die Einnahmen zu.

Mit der Auktion auf dem Online-Portal Charitybuzz folgt Cook (52) dem Vorbild von Starinvestor Warren Buffett, der alljährlich ein Mittagessen mit ihm für den guten Zweck auf Ebay versteigert. Im vergangenen Jahr ließ sich ein Buffett-Fan das Treffen die Rekordsumme von 3,5 Millionen Dollar kosten.

Die Cook-Auktion läuft am 14. Mai aus. Der erfolgreiche Bieter bekommt eine halbe bis ganze Stunde mit dem Apple-Chef. Der Weiterverkauf des Treffens ist ausgeschlossen und der Käufer muss eine Sicherheitsüberprüfung über sich ergehen lassen, wie im Kleingedruckten der Auktion zu lesen ist. Vor allem aber werden „gute Manieren“ vorausgesetzt.

Cook hängte gleich vom Start am Mittwoch aus mehrere Hollywood-Stars ab. Für Treffen mit Robert DeNiro und Alec Baldwin wurden am Donnerstag erst jeweils 1750 Dollar geboten, ein Essen mit Regie-Altmeister Francis Ford Coppola und seinem Lieblings-Winzer kam bisher auf 4000 Dollar. Der Apple-Chef wagt sich mit der Auktion noch weiter aus dem Schatten seines legendären Vorgängers Steve Jobs heraus, der im öffentlichen Leben immer sehr verschlossen war.

1 Kommentar
  • Normita 3. Mai 2013 04:18

    Ich konnte zu der Veranstaltung von IJM nicht koemmn, obwohl es mich brennend interessiert he4tte. Nun lese ich das Buch „Freiheit ffcr Linh“, in dem es um die Arbeit von IJM geht und ahne erst recht, was ich verpasst habe. Daher auch noch diese spe4te Reaktion auf den blog-Eintrag. Vielleicht ladet Ihr IJM noch mal ein und ich kann dann koemmn. Marianne

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...