Liebe zum Unternehmen So sehr lieben Unternehmer ihre Firma

Babyfüße – bei Vätern dürften sie liebevolle Gefühle hervorrufen. Ähnliche Emotionen lösen bei männlichen Unternehmern die Bilder ihrer Firma aus.

Babyfüße – bei Vätern dürften sie liebevolle Gefühle hervorrufen. Ähnliche Emotionen lösen bei männlichen Unternehmern die Bilder ihrer Firma aus.© DoubleMcK / photocase.de

"Die Firma ist mein Baby" – was viele so lapidar behaupten, bekommt durch eine Studie eine neue Bedeutung: Unternehmer haben zu ihrem Geschäft eine ganz besondere Beziehung.

Sie haben sie in die Welt gesetzt. Sie sorgen dafür, dass es ihr gut geht – und lassen sie im besten Fall wachsen. Kein Wunder also, dass Unternehmer, zumindest die männlichen, eine besondere Beziehung zu ihrer Firma haben: Sie lässt sich mit der Liebe von Eltern zu ihrem Kind vergleichen.

Das hat jetzt Marja-Liisa Halko von der Universität Helsinki herausgefunden: Per Magnetresonanztomographie untersuchte sie die Gehirnaktivitäten von Vätern und männlichen Unternehmern. Den Unternehmern zeigte die Forscherin Bilder ihrer eigenen und anderer Firmen. Die Väter ließ sie Fotos der eigenen und anderer Kinder betrachten. Währenddessen maß sie die Hirnaktivitäten.

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Firmenfoto aktiviert dieselben Hirnareale wie Foto des Kindes

Das Ergebnis: Während sie ihren Nachwuchs beziehungsweise ihre Firmen betrachteten, waren bei den Unternehmern und Vätern dieselben Hirnareale aktiv. Halko sieht sich durch ihre Messungen in ihrer Ausgangsfrage bestätigt, ob die väterliche und die unternehmerische Liebe das Gleiche seien („Entrepreneurial and parental love – are they the same?“).

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Wenn die eigene Firma eine so große Rolle im Leben spielt, dann hat das auch Auswirkungen auf das Privatleben. Partner und Kinder sind genervt, wenn das Geschäft mal wieder vorgeht. Was passiert, wenn die Familie eifersüchtig auf die Firma ist? Lesen Sie hier, was ein Unternehmer und seine Frau (getrennt voneinander) berichten.

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