Auto Beeindruckendes Comeback: Motorräder von Harley-Davidson

Der Name Harley Davidson ist Musik in den Ohren vieler Motorrad-Liebhaber. Das Unternehmen profitiert davon. Nach dürren Jahren verkaufen sich die Maschinen wieder bestens.

Die Fans von Harley-Davidson sind in Kauflaune. Im vergangenen Jahr wurde der US-Hersteller annähernd 261.000 seiner kultigen Motorräder los. Das waren rund 11.000 mehr als 2012. Einzig in Europa schrumpften die Verkäufe leicht.

„2013 war ganz ohne Frage ein herausragendes Jahr für Harley“, erklärte Firmenchef Keith Wandell am Donnerstag am Sitz in Milwaukee. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar (4,3 Mrd Euro). Der Gewinn verbesserte sich um 18 Prozent auf unterm Strich 734 Millionen Dollar.

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Harley hat damit ein beeindruckendes Comeback hinter sich: Die Firma hatte in der Wirtschaftskrise ums Überleben kämpfen müssen, weil die Verkäufe der teuren Maschinen eingebrochen waren. Wandell gab in der Not die Marken MV Agusta und Buell auf, strich Tausende Jobs und modernisierte die Produktion. Heute profitiert der Hersteller von seiner Neuaufstellung.

Größter Markt: die USA

Größter Markt sind traditionell die USA. Hier verkauft Harley zwei von drei Motorrädern. Am stärksten wuchs der Absatz jedoch im vergangenen Jahr in Lateinamerika und im asiatisch-pazifischen Raum.

Nach Ansicht des Managements wird das Unternehmen in diesem Jahr noch einen Zahn zulegen. Die Zahl der Maschinen, die an die Händler ausgeliefert werden, soll auf 279.000 bis 284.000 steigen. Man wolle über die bestehende Fangemeinde hinaus neue Kunden gewinnen, erklärte Firmenchef Wandell.

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