Management Deutscher Elite-Mittelstandspreis geht an Günther Oettinger

Der EU-Kommissar wurde in Berlin mit dem Deutschen Elite-Mittelstandspreis 2010 der Union Mittelständischer Unternehmen ausgezeichnet. In seiner Laudatio lobte Roland Berger den Ex-Ministerpräsidenten als Mann mit Herz und Ohr für den Mittelstand und Familienbetriebe.

Die Union Mittelständischer Unternehmen (UMU) zeichnet seit 1994 Politiker aus,
die sich in besonderem Maße für die mittelständische Wirtschaft und ein selbstbestimmtes Unternehmertum in Deutschland einsetzen. In diesem Jahr ging der mit mit 5000 Euro dotierte Preis an Günther H. Oettinger. Der EU-Kommissar für Energie will das Preisgeld nach eigenem Bekunden an eine karitative Einrichtung spenden.

Die Laudatio auf den Preisträger hielt Roland Berger, Honorary Chairman der Roland Berger Strategy Consultants.

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In seiner Rede unterstrich Berger Oettingers Engagement für den Mittelstand
und Familienunternehmen im Speziellen. Das erscheine nicht „als politisches Kalkül, sondern als Verstandesleistung so sehr wie als Herzensangelegenheit“. In Baden-Württemberg sei Oettinger als Ministerpräsident immer wieder für „eine Kultur der Selbständigkeit“ eingetreten. Sein hoher persönlicher Einsatz, sein offenes Ohr sei vielen Unternehmern mehr wert gewesen als die Details politischer Direktiven seines Regierungsapparats.

Auch Oettingers Verdienste auf Bundesebene fanden Erwähnung. Die sogenannte Schuldenbremse habe er als Vorsitzender der Föderalismus-Reformkommission „durch zähe Moderation der verschiedenen Interessen zum Erfolg geführt“.

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Neuorientierungen und Neuordnungen im Energiesektor sagte UMU-Präsident Hermann Sturm: „Wir hoffen, dass seine politische Erfahrung Kommissar Oettinger hilft, den Umbau der Energieerzeugung und den Ausbau der Energietransportwege voranzutreiben und eine langfristig stabile und kostengünstige Energieversorgung sicherzustellen, die für die deutsche Wirtschaft und den Mittelstand lebenswichtig ist.“

Günther Oettinger reiht sich in eine Vielzahl von Preisträgern wie Gerhard Schröder, Friedrich Merz, Roland Koch, Edmund Stoiber, Dieter Althaus, Christine Scheel, Rezzo Schlauch, Wolfgang Clement, Kurt Beck und Hermann Otto Solms ein.

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