Management Die besten Franchise-Systeme 2012 gesucht

Fastfood, Fertighäuser, Fitness und vieles mehr: Die Liste der Branchen, in denen Franchisesysteme erfolgreich sind, ist lang. impulse sucht auch in diesem Jahr wieder die 100 besten Franchise-Unternehmer. Bis zum 8. Juni können Sie sich mit Ihrem System bewerben.

Backwerk, McDonald’s und Town & Country Haus sind nach der Auswertung von impulse die drei besten Franchise-Systeme des Jahres 2011 in Deutschland. Zur Spitzengruppe der Top 10 gehören auf den weiteren Plätzen Vom Fass, Fressnapf, Apollo Optik, Mrs. Sporty, Burger King, das Immobilienmakler-System Re/Max und Das Futterhaus. Von den Top Ten machte Apollo Optik den größten Sprung nach vorn und verbesserte sich um dreizehn Plätze auf Rang sechs.

Auch in diesem Jahr wird impulse – bereits zum sechsten Mal – in einem aufwändigen Analyseprozess die 100 besten Franchisegeber ermitteln und im Herbst in einem Top-100-Ranking veröffentlichen. Zur Bewertung stehen wie in den Jahren zuvor insgesamt 13 Kriterien wie Firmenalter, Partneranzahl, Verdienstchance, Wachstum und Expansionschancen der Partner. Berücksichtigung finden außerdem die Nachhaltigkeit des Franchisekonzepts und die Geschäftsidee.

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Schicken Sie diesen Fragebogen bis zum 8. Juni 2012 per Email an franchise@impulse.de, per Fax an 040 3703 8595 oder
per Post an:
G+J Wirtschaftsmedien AG & Co. KG
Chefredaktion impulse
Stichwort „Franchise-Ranking“
Am Baumwall 11
20459 Hamburg
Ihre Fragen beantwortet Anita Krüger, Telefon: 040-3703-8584; E-Mail: franchise@impulse.de

Die Methodik

Dem impulse-Franchise-Ranking liegt ein komplexes Bewertungssystem zugrunde, das die Redaktion vor sechs Jahren ent­wickelt hat. Chancen, in die Liste aufgenommen zu werden, haben nur Systeme, die in einem standardisierten Fragebogen Auskunft über wirtschaftliche Kennzahlen geben und ein neunköpfiges Expertengremium aus Wissenschaft und Praxis überzeugen. In der Bewertung wird bewusst die Perspektive neuer Franchisepartner eingenommen: Wie attraktiv ist ein System aus ihrer Sicht?

Nach der Methodik erhält ein System, das in einem wachsenden Markt dynamisch wächst, gute Verdienstchancen und ein hohes Maß an Sicherheit bietet, dabei nur geringe Investitionen verlangt, eine hohe Bewertung. Natürlich ist es in der Realität selten so, dass ein System all diese Eigenschaften auf sich vereint. Ein seit Jahren erfolgreiches System kann, wenn der Markt gesättigt ist, kaum mit seiner Dynamik punkten. Ein junges ­System dagegen, das stark wächst, wird ­weniger Punkte bei der Nachhaltigkeit erhalten: Je kleiner und jünger die Systeme sind, desto riskanter ist ein Einstieg für Franchisepartner.

Zugrunde liegen 13 Einzelkriterien (mit jeweils maximal zehn Punkten): Sieben leiten sich aus Kennzahlen der Unternehmen ab, sechs beruhen auf Bewertungen von Experten. Sie vergeben unabhängig voneinander Punkte für jedes System, aus ihren Voten wird jeweils der Durchschnittswert gebildet, so dass der Einfluss eines Einzelnen begrenzt bleibt. Um ­differenzierter Stärken und Schwächen zeigen zu können, dokumentiert impulse nicht nur die Gesamtpunktzahl, sondern schlüsselt die Bewertung in die Bereiche „Nachhaltigkeit“, „Dynamik“, „Verdienst“, „Markt“ und „Attraktivität“ auf, die sich jeweils aus zwei oder drei Einzelkriterien zusammensetzen.

Wer die Systeme bewertet

Marco Hero (Kanzlei Tigges Rechtsanwälte), Dr. Dagmar Waldzus (Kanzlei Buse Heberer Fromm), die Berater Jörg Eckhold, Felix Peckert und Reinhard Wingral, Professor Dr. Roland Mattmüller (EBS), Stephan Jansen (Verband Deutscher Bürgschaftsbanken), Holger Schwabe (KfW) und impulse: Die Redaktion gründet ihre Bewertungen auf eigene Recherchen und bezieht auch die Expertise des Deutschen Franchise-Verbands mit ein.

Kritierien

Die 13 Kriterien (jeweils maximal zehn ­Punkte) werden in fünf Bereiche gebündelt:

Nachhaltigkeit
Bewertet werden Firmenalter, Partneranzahl und Umsatz der Zentrale. Ein System, das bereits lange aktiv ist, punktet stärker als ein junges; große stärker als kleine. Und je mehr eine Zentrale etwa durch Gebühren oder Warenlieferungen einnimmt, desto professioneller, so die Annahme, kann sie auch als Dienstleister für Partner auftreten. (max. 30 Punkte)
Dynamik
Bewertet werden tatsächliches und geplantes Wachstum. Systeme, die überzogene Expansionspläne verkündet haben, werden abgewertet. Wachsende Systeme, die vielen Neueinsteigern eine Chance bieten, punkten stärker. (max. 20 Punkte)
Verdienst
Je weniger ein Franchisepartner anfangs investieren muss, desto mehr Punkte erhält das System. Bewertet werden auch künftige Expansions- und Verdienstchancen: Systeme, die Partnern ermöglichen, mehrere Standorte zu eröffnen und damit mehr zu verdienen, schneiden besser ab. (max. 20 Punkte)
Markt
Das Marktumfeld wird – da es sich kaum aus objektiven Zahlen ableiten lässt – von den Branchenexperten bewertet: Wie erfolgreich ist die Geschäftsidee? Hat sie als Franchisesystem Zukunft? Und wie stark ist die Konkurrenz? (max. 30 Punkte)
Attraktivität
Auch dieser Aspekt wird von den Experten bewertet: Wie attraktiv ist ein System für neue Partner? Lohnt sich ein ­finanzielles Engagement? Wie stark ist die Marke? Wie zufrieden sind die Partner? Gibt es aktuelle Ereignisse, die die Attraktivität ­eines ­Systems verändern? (max. 30 Punkte)

Expertengremium

Prof. Dr. Roland Mattmüller, European Business School
Jörg Eckhold, Felix Peckert und Reinhard Wingral (Franchise-Berater)
Marco Hero, Rechtsanwalt, Kanzlei Tigges
Dr. Dagmar Waldzus, Rechtsanwältin, Kanzlei Buse Heberer Fromm
Stephan Jansen, Verband Deutscher Bürgschaftsbanken
Dr. Martin Ahlert, Internationales Centrum für Franchising & Cooperation, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Holger Schwabe, KfW Bankengruppe

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