Drop-Prinzip Trotz Zeitdruck: Aufgaben effektiv delegieren

Zeit ist ein kostbares Gut. Jedem von uns stehen täglich 24 Stunden zur Verfügung, um das zu erledigen, was wichtig ist. Auch und vor allem als Unternehmer ist es umso entscheidender, den Tag für die Bewältigung der Aufgaben so sinnvoll wie möglich einzuteilen und zu nutzen. Täglich stehe ich in diesem Zusammenhang vor genau dieser Herausforderung, wie ich meine Aufgaben in der mir zur Verfügung stehenden Zeit gut erledige und hierbei auch noch meine anderen Lebensinhalte pflege.

Eine hervorragende Hilfe den sinnvollen Umgang mit der Zeit ist hierbei für mich, der ich oftmals neue Projekte und Ideen realisieren möchte, das „Modell der Fokussierung“, auch „Drop-Prinzip“ genannt:

Anzeige

Wenn Sie neues Projekt angehen möchten, ist es wichtig, dass Sie sich beim „Drop-Prinzip“ Folgendes klarmachen:

  • Was Sie wie tun möchten (Decide)?
  • Warum Sie es tun möchten (Reason)?
  • Welche Wege und Möglichkeiten sich zur Umsetzung anbieten (Options)?
  • Wie profitabel dieser Schritt sein wird (Verhältnis von Arbeit, Nutzen und Gewinn; Profitably)?

Captura de Tela 2015-05-29 às 14.36.16

Überlegen Sie darüber hinaus, was wirklich wichtig und dringend ist und was nicht. Für Sie als Unternehmer ist es entscheidend, sich auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren. Verschwenden Sie keine Zeit mit Dingen, die andere besser beherrschen oder die Sie nicht selbst erledigen müssen. Hier ist es sinnvoller, diese Aufgaben zu delegieren.

Wie Sie sehen, ist das Modell der Fokussierung auch eine Aufforderung zu delegieren. Delegieren zu können ist für Sie als Unternehmer ungemein relevant, wenn es um die effiziente Nutzung der Zeit geht. Hierbei ist es wichtig zu wissen, an wen man delegieren kann: Eine klare Übersicht über die personale Situation (Mitarbeiter, Freie Mitarbeiter, Vertreter im Urlaub) ist hierbei zunächst unerlässlich.

Die Frage ist: Was muss von Ihnen selbst erledigt werden und was können Sie delegieren? Die wichtigsten Themen sollten Sie selbst in die Hand nehmen, dazu gehört etwa die Verhandlung mit Ihren wichtigsten Kunden. Behalten Sie dabei stets das Kosten-Nutzen-Verhältnis im Blick: Lohnt sich der Aufwand, den ich betreibe, im Verhältnis zu dem Nutzen, den ich mir erhoffe?

5 Tipps für effizientes Delegieren

  • Ihre Zeit ist begrenzt: Machen Sie sich klar, dass Ihnen täglich nicht mehr als 24 Stunden zur Verfügung stehen.
  • Eine möglichst genaue Zeiteinteilung ist also entscheidend: Machen Sie sich einen konkreten Zeitplan des Tages im Kalender. Richten Sie sich „Timeslots“ für verschiedene Aufgaben ein. Zum Beispiel: Dienstags zwischen 8 und 11 Uhr mache ich A, dann B, anschließend ein Meeting.
  • Bauen Sie eine eigene (Personal-)Struktur auf mit klaren Zielsetzungen: Wer ist wofür zuständig?
  • Überlegen Sie, welche Projekte Sie angehen und welchen Nutzen es für Sie hat.
  • Entscheiden Sie, welche Aufgaben Sie selbst übernehmen und welche Sie besser delegieren.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...