Management Familienunternehmer favorisieren Doppelspitze bei Deutscher Bank

Im Rennen um die Nachfolge des Deutsche-Bank-Chefs beziehen die Familienunternehmer klar Position. Mit einem Duo an der Spitze könnte sich die Bank auf ihre Wurzeln besinnen - und trotzdem das Investmentbanking betonen.

Eine mögliche Doppelspitze für die Deutsche Bank findet Zustimmung im Mittelstand. Die Stiftung Familienunternehmen begrüßt einem Zeitungsbericht zufolge die Idee, den Investmentbanker Anshu Jain und Deutschlandchef Jürgen Fitschen zu Co-Chefs zu machen. Diese Lösung „repräsentiert einmal die Bedeutung des Investmentbankings für die Deutsche Bank und zum anderen betont sie die Wurzeln der Bank“, sagte der Vorsitzende der Stiftung, Brun-Hagen Hennerkes, der Tageszeitung „Die Welt“.

Spekulationen zufolge könnte bald eine Vorentscheidung um die Nachfolge von Josef Ackermann als Vorstandschef getroffen werden. Demnächst soll sich die Findungskommission der Bank treffen, zu der neben den Aufsichtsräten Clemens Börsig, Werner Wenning und Tilman Todenhöfer auch Ackermann gehört.

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Zahlreiche Medien berichteten in den vergangenen Tagen über eine Vorentscheidung für das Duo Jain/Fitschen. Börsig wird laut „Welt“ mit dem Vorschlag in die Sitzung gehen, Fitschen und Jain als Doppelspitze zu installieren. Ackermann soll dagegen andere Personalvorstellungen haben. „Es ist schlechter Stil und rechtlich problematisch, wenn Interna durchsickern“, sagte Nieding. Mitglieder der verschiedenen Gremien und des Aufsichtsrats seien zur Verschwiegenheit verpflichtet.

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