Management Gründer von Blau.de finanzieren Startups

Sie haben die Startups Handy.de und Blau.de gegründet und dann erfolgreich verkauft. Nun steigen Dirk Freise, Martin Ostermayer und Thorsten Rehling ins Wagniskapitalgeschäft ein. Sechs bis sieben Unternehmen aus den Bereichen Mobilfunk, Internet und Social Media und Spiele haben sie sich bereits angeschaut.

Die drei Gründer des Mobilfunkdiscounters Blau.de steigen ins Wagniskapitalgeschäft ein. Dirk
Freise, Martin Ostermayer und Thorsten Rehling haben mit der Investmentfirma Fastlane Ventures nach eigenen Angaben einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag
eingesammelt, um Startups zu finanzieren. Das Geld aus dem Fonds stammt größtenteils
vom niederländischen Telekomkonzern KPN, die Gründer haben aber auch selbst „signifikant“
investiert, sagte Ostermayer bei einer Pressekonferenz.

„Wir wollen mit dem Geld zehn bis zwölf Unternehmen fördern“, so Freise. Die sollen für
den Start Kapitalspritzen von 500000 Euro bis 2 Mio. Euro erhalten, denkbar seien Investitionsrunden in einzelne Unternehmen von bis zu 6 Mio. Euro. Die
drei Gründer wollen die Firmen in einem frühen Stadium ihrer Gründungsphase persönlich betreuen. Sechs bis sieben Unternehmen aus den Bereichen Mobilfunk, Internet und Social Media und Spiele hätten sie sich bereits angeschaut.

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Im ersten Quartal wollen sie das erste Mal investieren. Geografisch seien sie
nicht festgelegt, Europa sei aber ein wahrscheinlicher Fokus. „Berlin könnte ein Schwerpunkt werden“, sagte Ostermayer mit Blick auf die dort florierende Startupszene.
Entscheidend sei die Geschäftsidee. „Wenn uns etwas langweilt, können wir keine guten
Betreuer sein“, erklärte Freise. Die drei haben selbst die Startups Handy.de und Blau.de gegründet
und dann erfolgreich verkauft – Handy.de an Bertelsmann, Blau.de an KPN.

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