Management Jetzt übernehmen die Töchter

Jedes fünfte Familienunternehmen in Deutschland wird mittlerweile von einer Tochter geführt. Was treibt Töchter an? Warum übernehmen sie elterliche Unternehmen und schlagen dafür andere Karriereoptionen aus? Diese Fragen beantwortet die Titelgeschichte im aktuellen impulse Wissen - jetzt zum Download erhältlich.

Vanessa Weber ist blond, jung und hat schon 14 Jahre Erfahrung als Chefin. Bereits mit 18, gleich nach ihrer Lehre als Groß- und Außenhandelskauffrau, startete sie im Familienunternehmen. Inzwischen leitet die 32-Jährige das Handelsunternehmen Werkzeug Weber mit 17 Angestellten und steigerte den Umsatz von knapp zwei auf rund zehn Millionen Euro.

Was treibt Frauen wie Weber an? Warum übernehmen sie die Führung im elterlichen Unternehmen und schlagen dafür andere Karriereoptionen aus? Diese Fragen beantwortet die Titelgeschichte im aktuellen impulse Wissen.

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Basierend auf einem neuen Forschungsprojekt der Universität Witten/Herdecke zeigt Impulse Wissen, warum Unternehmertöchter eine Karriere im Familienunternehmer verfolgen, welchen besonderen Führungsstil sie pflegen und welche Rolle dabei ihre Brüder spielen.

Jedes fünfte Familienunternehmen wird von einer Tochter geführt

Jedes fünfte Familienunternehmen wird inzwischen von einer Tochter weitergeführt. Das Forschungsprojekt von Dominique Otten-Pappas, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Führung & Dynamik von Familienunternehmen an der Universität Witten/Herdecke, ergründet, welche Motive Frauen an die Spitze führen.

In fünf Porträts erzählen Unternehmerinnen wie Annette Roeckl, 46, warum sie eher widerstrebend die Rolle als Chefin des Herstellers von Handschuhen und Accessoires angenommen hat. Beatrice Rodenstock, 40, erklärt, warum sie lieber ein eigenes Beratungsunternehmen für Familienunternehmen gründete, statt den bekannten Brillen-Konzern ihres Vaters zu übernehmen. Dagmar Fritz-Kramer, 41, Chefin von Baufritz, schildert, warum sie und nicht ihr Bruder den Hersteller von Ökofertighäusern leitet. Und Ann-Kathrin Löhr, 32, Geschäftsführerin der Mediensparte im Familienunternehmens LB, erzählt, warum sie erst lernen musste, bei Gesprächen mit ihrem Vater zu klären, ob sie nun als Tochter oder als Managerin mit ihm redet.

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