Management Linkliste zu den Studien aus impulse Wissen 01/2013

In impulse Wissen 01/2013 stellen wir Ihnen wieder zahlreiche interessante Studien aus dem Hochschulbereich vor. Hier finden Sie die Links zu den Erhebungen.

Im Namen des Vaters

Seite 6-14

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Jedes fünfte Familienunternehmen wird von einer Tochter weitergeführt. Ein neues
Forschungsprojekt an der Universität Witten/Herdecke analysiert, warum Frauen die
Nachfolge antreten – und welche Rolle die Brüder dabei spielen.

Literatur:
Dominique Otten-Pappas (in press): Successor Commitment to Family
Business: Female Perspectives. Journal of Family Business Management. Special Issue 2013: Taking a hard look at soft issues

Autorin:
Dominique Otten-Pappas ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Führung & Dynamik von Familienunternehmen an der Universität Witten/Herdecke
www.uni-wh.de

Die unendliche Geschichte

Seite 16-17

Nachfolge beginnt nicht erst, wenn Sohn oder Tochter auf dem Chefsessel sitzen, wie eine Forscherin am Beispiel der Düsseldorfer Unternehmerfamilie Bagel zeigt.

Literatur:
Christina Lubinski: Succession in Multi-Generational Family Firms. An Explorative Study into the Period of Anticipatory Socialization, The Electronic Journal of Family Business Studies (EJFBS), Issues 1–2, Vol. 5, S. 4–25, 2011
jyx.jyu.fi

Autorin:
Christina Lubinski promovierte 2009 an der Georg-August-Universität Göttingen. Danach forschte sie in Harvard in den Vereinigten Staaten. Derzeit ist sie Fellow am German Historical Institute in Washington DC.
jyx.jyu.fi

 

Der entschlüsselte Unternehmer

Seite 18-23

Was macht einen Menschen zu einem erfolgreichen Entrepreneur? Neue Studien zeigen:
seine Psyche, seine Erziehung und sogar die Gene. Ein Forschungsüberblick.

Literatur: Drei viel diskutierte Forschungsarbeiten zu Unternehmern.

Martin Obschonka et al. (in press): Geography of Entrepreneurial Personality. The Regional Distribution and Correlates of an Entrepreneurship-Prone Personality Profile in the U.S., Germany, and the UK: A Socioecological Perspective, Journal of Personality and Social Psychology

Andreas Rauch, Michael Frese (2007): Let’s Put the Person Back into Entrepreneurship Research: A Meta-Analysis on the Relationship between Business Owner’s Personality Traits, Business Creation, and Success, European Journal of Work and Organizational Psychology, 16:4, 353–385
www.tandfonline.com

Nicos Nicolaou et al. (2008): Is the Tendency to Engage in Entrepreneurship Genetic? Management Science, 54, 167–179
mansci.journal.informs.org

 

Spezielle Paarung

Seite 30-35

Viele kleine und mittlere Unternehmen gehen Allianzen zur Produktentwicklung ein. Sie laufen Gefahr, von ihren Partnern ausgenutzt zu werden. Die jüngste Forschung zeigt, dass dieses Risiko vom Grad der Spezialisierung abhängt.

Literatur:
Carolin Häussler, Holger Patzelt, Shaker A. Zahra: Strategic Alliances and Product Development in High Technology New Firms: The Moderating Effect of Technological Capabilities, TU München, Working Paper 2012
www.inno-tec.bwl.uni-muenchen.de

Autoren:
Carolin Häussler ist Professorin für Organisation, Technologiemanagement und Entrepreneurship an der Universität Passau und forscht zu strategischen Partnerschaften.
www.wiwi.uni-passau.de

Holger Patzelt führt den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre – Entrepreneurship an der School of Management der Technischen Universität München.
www.wi.tum.de

Shaker A. Zahra ist Entrepreneurship-Professor an der Carlson School of Management der University of Minnesota und Direktor des Gary S. Holmes Center of Entrepreneurship.
www.carlsonschool.umn.edu

 

Mehr für weniger

Seite 36-41

Wer in Schwellenländern überzeugen will, muss seine Produkte für die lokalen Bedürfnisse entwickeln, am besten vor Ort. Mitunter erobern sie von dort aus sogar die Industrieländer.

Literatur:
Vijai Govindarajan, Chris Trimble: Reverse Innovation. Create Far From Home, Win Everywhere, Harvard Business Review Press, 2012.
www.tuck.dartmouth.edu

Autoren:
Chris Trimble ist Adjunct Associate Professor of Business Administration an der Tuck School of Business des Dartmouth College. Er gilt als Experte für Innovationen in großen Organisationen.

Vijai Govindarajan ist Professor of International Business und Gründungsdirektor des Center for Global Leadership der Tuck School of Business am Dartmouth College in den USA.
www.tuck.dartmouth.edu

 

Zentral? Egal!

Der Einfluss der Eigentümer und die Firmenkultur sind mitbestimmend für den Erfolg von Familienunternehmen. Die klassische BWL hat diese Faktoren vernachlässigt – und falsche Schlüsse gezogen.

Literatur:
Corinna M. Lindow: A Strategic Fit Perspective on Family Firm Performance, Springer Gabler, 2013.
www.springer.com

Autorin:
Corinna M. Lindow hat an der Handelshochschule Leipzig promoviert. Sie ist Beraterin für Familienunternehmen und Mittelständler bei PricewaterhouseCoopers in Leipzig.

 

Auf einen Blick

Welche praxisrelevanten Forschungsergebnisse aus den Themenfeldern Management, Innovation und Unternehmertum wurden in den vergangenen Monaten publiziert? Experten empfehlen eine Auswahl.

Thomas M. Zellweger, Franz W. Kellermanns, Kimberly A. Eddleston und Esra Memili (2012): Building a family firm image: How family firms capitalize on their family ties, in: Journal of Family Business Strategy, Vol. 3, Nr. 4, S. 239–250
www.sciencedirect.com

Christian Toll: Zur Unternehmensnachfolge mittels Verkauf bei Vorliegen verhandelbarer Zahlungsmodalitäten, in: Gernot Brähler und Ralf Trost (Hrsg.): Besteuerung, Finanzierung und Unternehmensnachfolge in kleineren und mittleren Unternehmen, 2012, S. 383–418
www.db-thueringen.de

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