Management Lohnender Einsatz

Energieeffizientes Bauen ist dieser Tage kein Orchideenthema für Unternehmer – sondern in Zeiten unsicherer Energiepreise auch ein ökonomischer Faktor. Vier Immobilien, die exemplarisch für diesen Trend stehen, wurden nun mit dem "PROM des Jahres" ausgezeichnet, einem Preis für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei Immobilien.

Vier Immobilien, die exemplarisch für den Trend des energieeffizienten Bauens stehen, sind mit dem „PROM des Jahres“ ausgezeichnet worden, einem Preis für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei Immobilien. In der Kategorie Gewerbeimmobilien des Wettbewerbs, den impulse als Medienpartner begleitet, setzte sich in diesem Jahr ein Mittelständler aus dem Allgäu durch.

Über eine „Vielzahl exzellenter Bewerbung“ freute sich Hanns-Ferdinand Müller, Vorstandssprecher bei RWE Vertrieb und Mitglied der Jury. Die stärkste davon lieferte die Firma Elobau aus Leutkirch, einem Hersteller von Steuerungstechnik, wie sie etwa im Autobau verwendet wird. Prämiert wird die Erweiterung eines Produktions- und Lagergebäudes mit dem so genannten Energie-plus-Status – es wird also mehr Energie produziert durch Solarkraft, als in der Immobile verbraucht wird. Besonders überzeugend fand die Jury, dass Elobau sich nicht nur so ein Gebäude auf den Firmenhof gesetzt hat, sondern auch, dass die Unternehmenskultur zum Bauwerk passe. Den Preis erhielt das Ingenieursbüro EGS-plan International aus Stuttgart, das mit der Umsetzung des Projekts beauftragt war.

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Preis für energieeffiziente Kita im Ostseebad Wustrow

In einer weiteren Kategorie war der PROM für öffentlich und sozial genutzte Immobilien ausgeschrieben. Hier gewann das Architekturbüro Buttler aus Rostock mit einer energieeffizienten Kita im Ostseebad Wustrow. Den Sonderpreis für alle übrigen Immobilienarten gewannen sowohl die Immobilienfirma Pantera aus Köln für Wohnhäuser in Ludwigshafen am Rhein als auch die Freiburger Stadtbau GmbH für Wohnimmobilien in Freiburg – bei beiden Bewerbungen ließ sich die Jury von der energieeffizienten Sanierung bestehender Gebäude überzeugen.

Initiator des PROM ist der Energie-Anbieter RWE Dienstleistungen, der den Preis 2013 zum fünften Mal vergab. Begutachtet wurden die Immobilien vom Zentrum für Umweltbewusstes Bauen der Universität Kassel und Hans-Dietrich Haasis, BWL-Professor an der Universität Bremen. Das Preisgeld für die Sieger beträgt je 20.000 Euro. Offiziell verliehen wird der Preis am 4. Dezember in Dortmund.

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