Management Mehr schädliche E-Mails in deutscher Sprache

Lange Zeit konnten sich E-Mail-Nutzer halbwegs in Sicherheit wiegen, denn die meisten verseuchten Mails waren in englischer Sprache - und damit leicht als Spam zu erkennen. Doch das hat sich geändert. Die Attacken werden zielgerichteter.

Unerwünschte E-Mails mit gefährlichen Anhängen und bösartigen Links werden immer häufiger in deutscher Sprache verfasst. 21,3 Prozent aller schädlichen Spam-Mails an Empfänger in Deutschland waren im November in deutsch gehalten. Das sei Teil des wachsenden Trends zu immer stärker zielgerichteten Attacken, teilte das IT-Sicherheitsunternehmen Eleven am Dienstag mit. Angesichts dieser Entwicklung sei verstärkt Vorsicht bei unerwünschter Post geboten.

Lange Zeit waren die meisten verseuchten Spam-Mails in englischer Sprache gehalten. Inzwischen kommt ein beträchtlicher Anteil der elektronischen Post aber als vermeintliche Mobilfunkrechnung oder Mail von der Deutschen Post an die Empfänger. Mails in der Landessprache und im Namen lokaler Unternehmen erhöhen aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Empfänger sie für echt halten und eher bereit sind, den Anhang zu öffnen, der oft mit Schadsoftware infiziert ist.

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So zum Beispiel warnte das IT-Sicherheitsunternehmen in der vergangenen Woche vor einer Spam-Welle, die einen gefährlichen Trojaner enthielt. Aufhänger der E-Mail war eine angebliche “Rückzahlung auf das PayPal-Konto” des E-Mail-Empfängers. Das in der E-Mail verwendete PayPal-Logo sah echt aus und auch der Inhalt war gut formuliert. Im Anhang befand sich eine als PDF getarnte Datei. Wer sie öffnete, um mehr über die vermeintliche Rückzahlung zu erfahren, startete unbemerkt vom Benutzer die Installation einer Schadsoftware.

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