Management Mitarbeiter fühlen sich in IT-Sicherheitsfragen alleingelassen

Mitarbeiter in kleinen Unternehmen haben regelmäßig mit Kunden und Rechnungsdaten zu tun, arbeiten mit moderner IT - und sind häufig unsicher im Umgang mit Programmen und Daten. Dabei geht die größte Bedrohung in der IT von den Mitarbeitern selbst aus.

Der Umgang mit Informationstechnik gehört auch für Angestellte in kleinen und mittelständischen Unternehmen zum Alltag. Einer Studie zufolge fühlen sie sich bei dieser Aufgabe jedoch vielfach alleingelassen. 80 Prozent der Befragten gab an, dass sie Schulungen für den sicheren Umgang mit IT für notwendig oder nützlich halten. Doch 62 Prozent von ihnen erhielten nie ein solches Training, ergab eine Studie des IT-Sicherheitsspezialisten McAfee.

Dabei steht und fällt die IT-Sicherheit in Unternehmen mit den Mitarbeitern: 39,3 Prozent der Befragten befürchten, dass sie oder ihre Kollegen unabsichtlich Sicherheitsprobleme verursachen könnten. Knapp 11 Prozent haben so etwas schon mal bei einem Kollegen erlebt und 4,6 Prozent haben selbst etwas verbockt. „Die gefühlte Unsicherheit ist nachvollziehbar“, sagt McAfee-Manager Sascha Plathen. Kleine und mittlere Unternehmen hätten heute Zugang zu leistungsfähigen IT-Werkzeugen, wie sie auch in großen Unternehmen genutzt würden. Damit steige die Komplexität.

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Neue IT-Anwendungen verlangen auch neue Fähigkeiten von den Mitarbeitern. Zu den aktuellen Trends gehören die Nutzung privater mobiler Geräte für die Arbeit oder Cloud-Dienste wie Dropbox oder Google Drive. Für die mobile Sicherheit wünschten sich der Studie zufolge 77 Prozent der Befragten eine Fortbildung, bei der Sicherheit in der Internet-Wolke melden 72 Prozent Bedarf an. Selbst beim Schutz vor Schadprogrammen wünschen sich 81 Prozent der Befragten Unterstützung. Die Unternehmen erfüllen diese Wünsche bisher nicht: Nur 11,4 Prozent Schulen ihre Mitarbeiter zu Fragen mobiler Sicherheit, gerademal 7 Prozent informieren übers Arbeiten in der Cloud.

„Die Mitarbeiter sind ein elementarer Bestandteil einer jeden Sicherheitsinfrastruktur“, sagt Plathen. Investitionen in IT-Sicherheitslösungen zahlten sich nicht aus, wenn sich die Angestellten nicht an die Regeln hielten. Für die Studie wurden 1000 Angestellte in kleinen und mittleren Unternehmen mit 25 bis 100 Arbeitnehmern befragt.

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