Kündigung wegen Beleidigung Welcher verbale Ausfall kostete Mitarbeiter den Job?

Mit lautem Knall geplatzt: Auf eine Beleidigung reagieren Chefs immer wieder mit Kündigung.

Mit lautem Knall geplatzt: Auf eine Beleidigung reagieren Chefs immer wieder mit Kündigung.© David-W- / photocase.de

„Soziales Arschloch“ oder „Speckrolle“: Wenn Mitarbeiter andere beleidigen, greifen Chefs zur Kündigung - doch nicht immer kommen sie damit durch. Raten Sie mal, wie die Gerichte in diesen Fällen urteilten.

Hetze gegen Kollegen oder verbale Anfeindungen im Team: Kochen die Gemüter hoch, vergreifen sich manche Mitarbeiter im Ton. Chefs müssen ein solches Verhalten nicht hinnehmen: Stänkert einer ihrer Mitarbeiter gegen Vorgesetzte oder Kollegen, können sie eine Abmahnung aussprechen; im Wiederholungsfall droht dann die verhaltensbedingte ordentliche Kündigung. Bei besonders drastischen Schmähungen ist sogar eine fristlose Kündigung erlaubt.

In solchen Fällen wehren sich die gefeuerte Mitarbeiter jedoch häufig gegen den Rauswurf – und erheben Kündigungsschutzklage. Dann muss das Gericht entscheiden, ob das Unternehmen dem Angestellten kündigen durfte, ohne vorher abzumahnen.

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Urteile, die Sie kennen sollten

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