"New Work: Wie wir zukünftig arbeiten"
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Sponsored PostAnzeige Diese Sitzordnung fördert die Zusammenarbeit

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Welche Bedeutung hat das Büro in Zeiten von Homeoffice und Remote Working noch? Eine wichtige Frage, findet die Londoner Architektin und Wissenschaftlerin Dr. Kerstin Sailer. Denn das Büro ist der Ort, an dem Menschen aufeinandertreffen und zusammenarbeiten.

Gebäude bringen Menschen zusammen – und trennen sie

Gebäude sollten als „Mechanismen“ betrachtet werden, die Menschen zusammenzubringen oder voneinander trennen, sagt Kerstin Sailer. Das klingt abstrakt, aber schauen Sie sich in Ihrem Büro einmal um. Wie ist Ihr Arbeitsumfeld gestaltet? Haben Sie einen zugewiesenen Schreibtisch? Oder wählen Sie je nach Aktivität jeden Morgen einen neuen? Wie viele Leute gibt es um Sie herum? Ist es leicht, andere zu erreichen und wichtige Gespräche einfach mitzuhören? Oder sitzt man relativ ruhig und ungestört?

Das sind nur einige Aspekte, die einen Einfluss darauf haben, wie Menschen im Büro interagieren. Es zeigt, wie unsere physische Position in einem Gefüge aus Räumen und Wegen diesen Prozess beeinflusst. Die Wahrscheinlichkeit, auf Menschen zu stoßen und mit ihnen zu sprechen, ist buchstäblich in die Gestaltung des physischen Arbeitsraums integriert.

Bei diesen zufälligen Begegnungen und Bürogesprächen geht es natürlich nicht immer nur um arbeitsbezogene Themen. In gewisser Weise wird jedoch fast jedes Gespräch zur Bindung beitragen und letztendlich Vertrauen schaffen. Und das fördert eine offene Unternehmenskultur und angenehmes Arbeitsumfeld.

Erfolg: Eine Frage der Raumgestaltung

Die Gestaltung eines Arbeitsbereichs ist entscheidend für den Aufbau sinnvoller Beziehungen zu Kollegen. Die Londoner Architektin und Wissenschaftlerin Dr. Kerstin Sailer sieht in diesem Punkt durchaus die Unternehmen in der Pflicht: „Eine qualitativ hochwertige Arbeit zu leisten, ist nicht nur eine Frage Ihrer Persönlichkeit oder Ihres Arbeitsstils. Sie ist auch geprägt von den Möglichkeiten, die Ihr Unternehmen mit der physischen Gestaltung des Büros dafür bietet.“

Der Arbeitsplatz ist für viele aber immer noch der eigene Schreibtisch. Dazu passt, dass Kerstin Sailer in eigenen Untersuchungen herausgefunden hat, dass Mitarbeiter 44 Prozent ihrer Arbeitszeit am eigenen Schreibtisch verbringen. Die Personen, mit denen sie dabei am häufigsten kommunizieren, befinden sich laut Sailer meist in einem Radius von zehn bis 22 Metern rund um den eigenen Schreibtisch – sind also Sitznachbarn.

Die Sitzordnung hat also eine enorme strategische Bedeutung. „Das wird von vielen immer noch unterschätzt“, so Kerstin Sailer. Oftmals würden Kollegen aus den gleichen Bereichen zusammensitzen. Das sei nicht unbedingt förderlich für das Unternehmen. „Arbeitnehmer tendieren generell dazu, am häufigsten mit Kollegen aus dem eigenen Bereich zu interagieren“, erklärt die Wissenschaftlerin. „Ähnliche Aufgabenfelder, ähnlicher Hintergrund, ähnliche Persönlichkeit – das verbindet und kann zu Silodenken führen.“ Um Silodenken zu verhindern, empfiehlt die Arbeitsplatz-Expertin eine gemischte Sitzordnung. Sie nennt das „Non-Correspondence Model“. Dabei sitzen Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen zusammen. So kann der Austausch und damit auch die Produktivität bewusst gefördert werden.

Das Non-Correspondence Model

Wie das „Non-Correspondence Model“ in der Praxis aussehen kann? Statt Mitarbeiter desselben Bereichs werden Mitarbeiter unterschiedlicher Bereiche oder Abteilungen zu Sitznachbarn. So sitzt zum Beispiel ein kreativer Mitarbeiter neben dem Sales-Kollegen und der Controller neben der Marketing-Leitung. Alle in einem Boot, das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, schafft Transparenz und sorgt für das perfekte Arbeitsumfeld zum Erfolg.

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