Sponsored PostAnzeige So stärken Sie Remote-Teams – in 3 Schritten

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In vielen Unternehmen ist das plötzliche Arbeiten vom Homeoffice aus eine der größten Herausforderungen in der aktuellen Situation. Mit diesen drei Schritten gelingt es Chefs, Remote-Teams zu unterstützen.

Schritt 1: Dem Drang widerstehen, Mitarbeiter zu kontrollieren

Kaum ein Unternehmer würde auf die Idee kommen, bei Lieferanten und Dienstleitern nachzuspüren, wann diese ihre Arbeit wie genau erledigen – wichtig ist nur, dass sie am Ende die versprochene Leistung erbringen. Im Hinblick auf Mitarbeiter im Homeoffice jedoch verspüren einige Chefs den Wunsch nach vermehrter Kontrolle. Weil bei nicht wenigen die Sorge herrscht, Angestellte könnten sich die Arbeitszeit daheim mit Mini-Auszeiten versüßen.

Wer Remote-Teams stärken will, sollte sich von solchen Gedanken lösen. Und unbedingt darauf verzichten, virtuelle Kontrollmechanismen einzuführen – wie etwa, eine tägliche Mail einzufordern, in welcher der Mitarbeiter erklärt, was er in den vergangenen Stunden erledigt hat. Denn nichts frustriert Angestellte mehr als das Gefühl, dass der Chef ihnen misstraut.

Besser: Gehen Sie mit Ihren Mitarbeitern so um, wie Sie es mit einem guten Kunden tun würden – gewähren Sie also so oft wie möglich einen Vertrauens- und Verständnisvorschuss. Untersuchungen zeigen, dass Mitarbeiter dann nicht nur motivierter sind, sondern auch mehr leisten und seltener innerlich kündigen.

 Schritt 2: Erstellen Sie ein Verzeichnis aufkommender Probleme – und ihrer Lösung

Die meisten Unternehmen waren oder sind nicht gut auf die Herausforderung vorbereitet, von jetzt auf gleich Mitarbeiter in großer Zahl ins Homeoffice zu schicken. Viele mussten in aller Eile die technische Infrastruktur ausbauen, Geräte anschaffen, Prozesse und Arbeitsabläufe umorganisieren. Einige Monate danach rücken nun vermehrt wieder andere Fragen in den Vordergrund – wie etwa: „Auf welche Weise kann ich meinen Umsatz in der aktuellen Situation stabil halten?“, oder: „Wie lässt sich unsere Produktpalette klug erweitern?“

Dass technische Herausforderungen aus dem Fokus geraten, kann Remote-Teams die Arbeit erschweren. Denn häufig haben sich die neuen Routinen noch nicht bei allen eingeschliffen, außerdem tauchen mit der intensiveren Nutzung beispielsweise von Video-Tools ganz neue Probleme auf. Vermitteln Chefs ihren Mitarbeitern dazu das Gefühl, die Technik müsse jetzt laufen, scheuen sich viele, Schwierigkeiten anzusprechen. Das belastet den Arbeitsalltag und wirkt sich nicht selten auch auf die Motivation der Mitarbeiter aus. 

Um dies zu verhindern, sollten Sie klarmachen, dass die neuen Homeoffice-Abläufe und die Technik dahinter für Sie kein abgeschlossenes Projekt darstellen. Auch gilt es zu vermitteln, dass Fragen und aufkommende Probleme keineswegs ein Grund für Verlegenheit sind – sondern ganz im Gegenteil unbedingt von allen mit jedem geteilt werden sollten, damit die gesamte Mannschaft an Lösungen arbeiten und von diesen profitieren kann.

 Die beiden folgenden Tipps helfen dabei:

  • Erstellen Sie eine Liste oder einen Chat-Kanal, in dem Sie auftretende Probleme und Schwierigkeiten sammeln. Wichtig: Sämtliche Mitarbeiter sollten Zugang dazu haben, um Fragen und Ärgernisse, aber auch deren Lösungen unkompliziert dokumentieren zu können.
  • Erstellen Sie eine Art firmeninternen FAQ-Katalog, der möglichst alle Fragen beantwortet, die im Laufe der Homeoffice-Zeit aufgekommen sind, und auf deren Lösungen verweist. Dieser Katalog sollte immer auf dem aktuellsten Stand sein. Um das zu garantieren, wäre es ideal, diese Aufgabe fest an einen Mitarbeiter zu übertragen.

 Schritt 3: Eine Prise (angemessenen) Humor einstreuen

Sicher, in schwierigen Zeiten fällt es den meisten von uns noch schwerer als sowieso schon, locker und lustig mit Problemen umzugehen. Aber: Ab und an für ein Lächeln im Remote-Team zu sorgen, verbessert die Stimmung enorm, erhöht die Gesprächs- und Lösungsbereitschaft und stärkt die Motivation. Außerdem hilft Humor, wichtige Gespräche zu etwas Besonderem zu machen und damit im Gedächtnis zu verankern.

Entscheidend dabei: Der Humor muss zur Situation passen. Wer eine Videokonferenz zu einem sensiblen Thema wie etwa Kurzarbeit mit einem allzu lockeren Spruch eröffnet, wird Mitarbeiter verprellen. Weil diese sich nicht ernstgenommen fühlen und den Chef wahlweise als respekt- oder hilflos empfinden.

Überlegen Sie stattdessen, bei welcher Gelegenheit sich eine Prise Humor anbietet – und schaffen sie neue virtuelle Möglichkeiten dafür. Denn viele Anlässe, bei denen Humor sonst seinen angestammten Platz hat – etwa beim monatlichen Frühstück mit der Belegschaft –, fehlen im Umgang mit Remote-Teams.

Hier zwei Ideen, wie Sie Humor im Homeoffice-Alltag Ihrer Mitarbeitern verankern und so trotz aller Widrigkeiten die Stimmung heben können:

  • Erzählen Sie in einem virtuellen Meeting, in dem es um nichts Existenzielles geht, von einer persönlichen Panne, die Ihnen als Homeoffice-Neuling passiert ist. In allen Unternehmen lachen Mitarbeiter gern mit dem Chef – das verwischt Hierarchien und erlaubt es, sich im gleichen Boot zu sehen. Wie sympathisch Homeoffice-Missgeschicke machen, zeigt beispielsweise dieses Video, das zu den meistgeklickten des Jahres 2017 zählt.
  • Entwickeln Sie kleine, lockere Rituale, wie etwa „Das Internet-Fundstück des Monats“ oder „Der Witz des Monats“ – und schaffen Sie dafür eine virtuelle Plattform, beispielsweise einen speziellen Chat-Kanal. Prämieren Sie den Beitrag mit den meisten Likes eventuell mit einer kleinen Aufmerksamkeit.

Aber Achtung: Wenn Humor und ein lockerer Umgang in Ihrem Unternehmen bisher überhaupt keine Rolle gespielt haben, können entsprechende Bemühungen schnell aufgesetzt wirken. Um das zu verhindern, sollten Sie diese anmoderieren, etwa mit einem kurzen Einblick in Ihre Überlegungen und Absichten. Zum Beispiel so: „Ich habe gelesen, dass Lachen den Stresspegel auf der Stelle senkt. Was haltet ihr davon, ab jetzt regelmäßig den Witz des Monats zu küren? So hätten wir alle öfter mal etwas zu lachen, gerade jetzt, wo die Anlässe dafür seltener sind als sonst.“

 Weitere Tipps

Remote-Teams zu stärken, ist nur eine der zusätzliche Aufgaben, die Chefs in herausfordernden Zeiten zu bewältigen haben. Dies gelingt zum Beispiel auch mit den richtigen Tools zur Zusammenarbeit: Lernen Sie, wie Sie mit Quip die Zusammenarbeit Ihres Teams stärken und wie Sie Ihre Prozesse mit einem gut aufgesetzten CRM auch remote gut steuern können.

 

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