Management Ready for Take-off

Euro-Sorgen und Konjunkturflaute stoppen die deutschen Exporteure nicht. Um weiter zu wachsen, setzen sie auf Drehkreuze, die Zugang zu Märkten der Zukunft bieten.

Was Sie hier sehen, ist mehr als ein großer Flughafen. Der Changi Airport macht aus einem kleinen Stadtstaat in Randlage das Zentrum einer Weltregion mit 600 Millionen Menschen: Singapur – das Tor nach Südostasien. Wenn hier die Flieger aus Europa landen, dann stehen auf den Schildern der in der Ankunftshalle wartenden Fahrer auffällig oft deutsche Firmennamen: Die Export-Vizeweltmeister erschließen von Singapur aus die Wachstumsmärkte in der ganzen Region.

Die meisten Mittelständler können nicht in jedem Land mit Absatzpotenzial eine Niederlassung aufbauen. Sie suchen sich Standorte, von denen aus sie in einen ganzen Erdteil vorstoßen können. Drei dieser Drehkreuze stellt impulse auf den folgenden Seiten vor. Anders als in den bisherigen Folgen der Serie „Neue Märkte 2020“ geht es hier nicht um nationale Märkte, die bislang noch im Schatten der Bric-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China stehen, sondern um Startpunkte für eine weitere Expansion in einer großen Region, die aus mehreren kleinen Märkten besteht – und große Chancen bietet.

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Dubai, Singapur und Wien – diese drei Städte dienen auch Mittelständlern und Familienunternehmen als Basis für Geschäfte im Nahen und Mittleren Osten, Südostasien sowie Ost- und Südosteuropa. Während das Wachstum in der Euro-Zone im kommenden Jahr stagnieren dürfte, wird in diesen Regionen kräftig investiert und konsumiert. Deutschlands Unternehmen erkennen die Möglichkeiten: Laut einer DIHK-Studie wollen zwei Drittel der deutschen Firmen ihre Auslandsgeschäfte im nächsten Jahr weiter ausbauen – und zwar vor allem in Märkten jenseits der EU.

Felix Wadewitz

Dubai – die Mitte der Welt

Neue Märkte 2020: Das Emirat nutzt seine Lage zwischen Europa und Asien

Kängurus in der Wüste? Keine Fata Morgana, sondern bald Realität. Ab April schickt die australische Airline Qantas ihre Flieger mit dem Beuteltier als Wappen über Dubai statt Frankfurt in den Rest der Welt. „Dubai wird unser Tor zu Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika“, schwärmt Qantas-Chef Alan Joyce.

Das Emirat am Persischen Golf profitiert von seiner einmaligen geografischen Lage. Dubai liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Asien, Afrika und Europa. Ein Umstand, den Alexander Voelkel schon seit vier Jahren zu nutzen weiß. Damals hat der Münchner Familienunternehmer in Dubai einen Standort mit eigener Produktion aufgebaut. Seitdem nutzt Voelkel Industrie Produkte (VIP) – ein Hersteller und Vertreiber von Klebern und Beschichtungen – Dubai als Drehkreuz. „Etwa ein Viertel geht in die Emirate selbst, der Rest wird von hier in die ganze Welt verschickt – bis nach Indien, Südafrika, Südostasien, per Flugzeug oder Schiff“, erzählt Voelkel. Ob Korrosionsschutz für Öl- und Gaspipelines oder Dachabdichtungen für Flughäfen und Hotelresorts – „das Geschäft floriert“, berichtet Voelkel.

Der Standort Dubai erlebt ein Comeback, nur drei Jahre, nachdem dort während der Finanzkrise eine gewaltige Immobilienblase platzte. Auf den Bauboom – Luxushotels, künstliche Inselwelten, Shoppingburgen, Freizeitparks – folgte der Absturz. Dubais gesamte Wirtschaft brach 2009 ein. Das ölreiche Nachbaremirat Abu Dhabi musste einspringen und dem klammen Nachbarn mit Milliarden aushelfen.

Aus der Blitzkrise habe man gelernt in Dubai, beobachtet Peter Göpfrich, Leiter der Deutsch-Emiratischen Industrie- und Handelskammer. „Kleinere Schritte, weniger Hype, weniger Exzesse.“ Jetzt konzentriere sich der Standort auf seine Stärken: Logistik und Handel. Traditionell ist Dubai ein Dienstleistungsemirat, denn anders als in Abu Dhabi sprudeln hier keine Ölquellen. Aktuell profitiert die Stadt auch vom Arabischen Frühling: Aufgrund der Unruhen in der Nachbarregion verlagern viele Unternehmen Aktivitäten in die politisch stabileren Emirate. Um die Firmen zu halten, legen die Herrscher hier Investitionsprogramme in Milliardenhöhe auf. So soll die Wasser- und Stromversorgung flächendeckend besser werden. „Selbst wenn die anderen Golfstaaten nachziehen – Dubai bleibt Vorreiter“, sagt Martin Kalhöfer, Leiter des Bereichs Nahost bei Germany Trade & Invest (GTAI). So errichtet ein Heer an ausländischen Bauarbeitern gerade einen neuen Flughafen: World Central soll der größte Flughafen der Welt werden, 160 Millionen Menschen könnten dort jedes Jahr landen und abfliegen. Damit festigt das Emirat auch seine Stellung als Knotenpunkt für Handel und Logistik in der ganzen Region. Was dabei hilft, sind die großen Freihandelszonen und die im Vergleich niedrigen bürokratischen Hürden.

Die Möglichkeiten, von Dubai aus die Region zu erschließen, nutzen vermehrt auch kleinere Mittelständler, beobachtet Außenhandelskammerchef Göpfrich. Maschinenbau, Elektrotechnik, Automobilbranche, chemische und metallverarbeitende Industrie seien die Branchen mit den größten Chancen, so eine Prognos-Studie vom Bundesverband der Deutschen Industrie.

Das Biotechnologie-Unternehmen Eppendorf aus Hamburg will das Wachstumspotenzial nutzen. „Die gesamte Region investiert zurzeit viel in technische Ausrüstung für Krankenhäuser, aber auch in Forschungseinrichtungen“, erzählt Nabil Faza, der Leiter des Regionalbüros in Dubai. „Der Nachholbedarf ist groß, und die Bevölkerungszahl wächst rapide.“

Um hier Geschäfte zu machen, sei der persönliche Kontakt noch wichtiger als anderswo, sagt Faza. „Jedem, der hier tätig werden möchte, rate ich, Messen zu besuchen. Es gibt in Dubai Messen für wirklich jeden Wirtschaftsbereich.“

Faza lebt mit seiner Frau seit sechs Jahren in Dubai, zuvor hat er auch schon in Saudi-Arabien gearbeitet. Ein Riesenunterschied. „Dort war das Motto bei uns Expats: Love it or leave it. Jetzt bin ich hier.“ In Dubai gebe es ein Kulturleben, Gastronomie und Strände. „Und Frauen können sich hier völlig frei bewegen.“

Aus der im Vergleich mit anderen arabischen Staaten größeren Freiheit hat Philip Westphal ein Geschäft gemacht. Seine Eventagentur Salt & Pepper veranstaltet Partys, Empfänge und Werbeaktionen für europäische und amerikanische Unternehmen, vor allem aus der Automobilbranche. „Die schätzen beides: unseren Service mit deutschem Qualitätsstandard und unsere Erfahrung vor Ort.“ Westphal profitiert im Moment von der Expansion der Autohersteller in der Region, speziell im Luxussegment: „Gerade haben wir unsere Büroräume verdreifacht – hier gibt es noch viel Luft nach oben.“

Sarah Katharina Schmidt

Singapur – fast wie daheim

Neue Märkte 2020: Der Stadtstaat lockt den Mittelstand nach Südostasien

Das gab es noch nie in der fast 80-jährigen Geschichte von Rohde & Schwarz. Der verschwiegene Elektronikkonzern aus Bayern, ein Familienunternehmen, baut eine zweite Zentrale jenseits des Stammsitzes auf. Bislang waren trotz zahlreicher internationaler Außenbüros und Forschungsstätten die wichtigsten Schlüsselfunktionen ausschließlich in München angesiedelt. Das ändert sich nun.

52 Mio. Euro steckt Rohde & Schwarz in den Bau seines neuen, 13?000 Quadratmeter großen globalen Drehkreuzes in Singapur. „Bis Herbst 2013 soll alles fertig sein“, erzählt Lim Boon Huat, während er sein Auto durch den Changi Business Park in der Nähe des gleichnamigen Flughafens steuert. Vor 15 Jahren fing Lim bei dem bayerischen Familienunternehmen an – als erster Mitarbeiter in Singapur. Heute arbeiten 350 Leute in dem südostasiatischen Stadtstaat für Rohde & Schwarz, 100 weitere sollen in den nächsten drei Jahren dazukommen. „Wir forschen, produzieren und verwalten hier für die gesamte Asean-Region und darüber hinaus“, sagt Lim Boon Huat.

Asean, das steht für die aufstrebenden Länder Südostasiens, für Thailand, Malaysia, Indonesien, Philippinen, Kambodscha, Vietnam, Myanmar, Laos, Brunei und Singapur selbst. Darunter sind jene berühmten Tiger- und Pantherstaaten, die oft auch dann wuchsen, wenn die Weltwirtschaft stagnierte. 600 Millionen Konsumenten leben in der Region – und ihre Kaufkraft steigt. Es ist ein Markt, an dem in Zukunft kaum ein deutscher Exporteur vorbeikommen wird. Singapur profitiert davon.

Die Konzerne und größeren Mittelständler sind längst da. Sie nutzen Singapur seit Jahren als Drehkreuz für die Expansion, rund 1300 deutsche Firmen sind hier registriert. Was auch damit zu tun hat, dass man Singapur schnell verlassen kann: Der Changi International Airport gilt als einer der weltweit besten Flughäfen, rund 200 Ziele stehen auf dem Flugplan. Und in den Häfen werden so viele Container umgeschlagen wie nirgendwo sonst.

Verstärkt drängen nun auch kleinere Unternehmen in die Region, von denen viele zunächst ins German Centre Singapore einziehen. Das ist mit seinen schwarz-rot-goldenen Streifen schon von Weitem zu erkennen. In der Lobby können Besucher zwischen Springbrunnen und stylishen Sitzecken einen Blick in den gläsernen Showroom des Maschinenbauers Trumpf werfen. „Grüß Gott“ hört man auf den Fluren, es gibt eine Filiale der Landesbank Baden-Württemberg, und neben süddeutschen Maschinen- und norddeutschen Milchbauern hat sich auch die Deutsche Fußball Liga hier erst kürzlich eingemietet. Von Singapur aus sollen die TV-Rechte für die Bundesliga in Fernost vermarktet werden.

„Die Mittelständler schicken ihre Vertriebsleute hierher, damit sie das tun, was sie gut können: verkaufen“, sagt Hanna Böhme, während sie durch das German Centre läuft, dessen Geschäftsführerin sie ist. „Diese sind es aber nicht gewohnt, ein Startup aufzuziehen – nichts anderes ist die Neugründung in einem fremden Markt.“ Deshalb soll das Business-Center mehr bieten als Büros, Möbel und IT: „Wir haben ein Netzwerk von Spezialisten, die schon viele Unternehmen beim Markteinstieg begleitet haben.“ Von der Suche nach lokalen Mitarbeitern bis zur Vermittlung der geeigneten Steuerkanzlei, alles, damit die Geschäfte schnell anlaufen. „Selbst einen Zahnarzt können wir Neulingen empfehlen“, sagt Böhme. Und zum Austausch mit anderen Mittelständlern reicht ein Gang über den Flur.

Staatliche Restriktionen dürften dort selten ein Thema sein. Singapur gilt als einfacher Standort, wie Kian-Teik Beh berichtet. Sein Job: europäische Unternehmen in den Stadtstaat locken. Um den deutschen Mittelstand bemüht sich der Direktor des Singapore Economic Development Board besonders, weil der bekannt dafür ist, langfristige Beziehungen einzugehen. Klick für Klick geht Kian-Teik auf seinem iPad die Statistiken durch: Kein anderer asiatischer Staat hat so viele Handelsabkommen. Von der Infrastruktur über die Rechtssicherheit bis zum Schutz des geistigen Eigentums – Singapur ist laut Weltbank der beste Standort des Kontinents. „Alles wie bei Ihnen zu Hause“, wirbt Kian-Teik Beh. „Bei uns erleben Sie keine bösen Überraschungen.“ Dafür ist der Standort teurer als die Nachbarmetropolen Bangkok und Kuala Lumpur. „Abgesehen vom Wetter ist Singapur ein Ort, an dem Europäer sich nicht erst eingewöhnen müssen. Es ist der europäischste Ort in Asien“, findet Marc Lohoff, der die Geschäfte des Solarkonzerns Conergy zwischen Indien und Australien lenkt. Eines war für Lohoff aber doch neu: Es gilt Linksverkehr.

Felix Wadewitz

Wien – im Osten was Neues

Neue Märkte 2020: Österreichs Metropole profitiert vom Boom in Osteuropa

Deutsche haben es in Wien nicht immer leicht. Damit sich die „Piefkes“ zurechtfinden, organisiert die Stadt „Ösi-Crashkurse“, damit es trotz der gemeinsamen Sprache nicht zu Verständigungsproblemen kommt. Wolfgang Neuberger wird den Kurs schwänzen. Auf den Umzug seines Unternehmens Biolitec von Jena nach Wien hat er sich trotzdem bestens vorbereitet. So gut, dass der Vorstandschef des Lasertherapie-Spezialisten bei der Hauptversammlung Ende August mehr als 90 Prozent der Aktionäre von der Verlegung der Firmenzentrale nach Wien überzeugen konnte.

„Wir möchten mit der Übersiedlung nach Wien an die Zukunftsmärkte in Osteuropa heranrücken“, sagt Neuberger. Biolitec hätte nach Prag oder Budapest gehen können, doch Wien habe sich durchgesetzt, weil sich von hier aus alle Märkte in Osteuropa und des Balkans gleichermaßen gut bearbeiten ließen. Diese Regionen haben die Turbulenzen der Euro-Zone relativ unbeschadet überstanden und wachsen im Gegensatz zum Rest des Kontinents weiter: Für das nächste Jahr prognostiziert die Raiffeisen Bank International ein Plus von drei Prozent. Die Euro-Zone dagegen soll 2013 bestenfalls stagnieren. Von dem Trend profitiert Wien.

„Die Stadt etabliert sich gerade als Drehscheibe für Ostaktivitäten“, beobachtet Thomas Gindele von der Deutschen Handelskammer in Österreich. Die Großen haben es vorgemacht: Siemens, Rewe, Beiersdorf, BMW, Henkel, Allianz und rund 300 weitere Konzerne steuern ihr Osteuropageschäft von Wien aus. Jetzt ziehen die Kleinen nach.

„Die Stadt zieht solche Firmen an, die nach Ungarn schauen, nach Slowenien, nach Kroatien“, sagt Gindele. Der Grund: Wien verfüge über die nötigen Strukturen, es gebe genug Fachleute. Ob Rechtsanwälte, Banker, Steuerberater oder Übersetzer, es sei kein Problem, genügend Spezialisten mit Osteuropa-Know-how zu finden. Viele Arbeitskräfte bringen Sprachkenntnisse mit, da etwa jeder fünfte Einwohner einen Migrationshintergrund hat. Drei Viertel aller Zuwanderer stammen aus Mittel- und Osteuropa. Und viele Manager kennen sich im Osten aus: Als Pioniere sicherten sich Wiener Konzerne in den östlichen Nachbarländern früh die besten Plätze.

Ein Umstand, von dem der Softwareentwickler USU aus der Nähe von Ludwigsburg profitieren will. „Wir sind in Osteuropa noch deutlich unterrepräsentiert“, sagt Vorstand Sven Wilms. Viele seiner österreichischen Kunden dagegen seien bereits in Osteuropa unterwegs, da „ist es nur nahe liegend, von hier aus die Geschäftsaktivitäten in Richtung Osteuropa auszubauen“.

Kocos Messtechnik, ein Hersteller von Mess- und Prüfsystemen aus dem nordhessischen Korbach, hat bereits eine Tochtergesellschaft in Wien gegründet. Die soll die Balkanländer sowie Tschechien, Ungarn und Rumänien erschließen. „Von Wien aus ist eine schnellere und direktere Betreuung unserer Kunden in Osteuropa möglich“, sagt Geschäftsführer Zeljko Bobar. Schließlich hat sich der Flughafen längst zum Drehkreuz in den Osten und Südosten des Kontinents entwickelt. Kein anderer Airport verfügt über so viele Direktverbindungen nach Osteuropa. Wien ist für die Lufthansa neben Zürich eines der größten Drehkreuze im Ausland, und auch der Konkurrent Air Berlin baut Wien als Osteuropa-Drehscheibe aus.

Nicht nur für Geschäftsreisende sind die Verbindungen günstig, sondern auch für Waren. Der Logistiker Kühne + Nagel etwa hat Wien als Umschlagplatz zwischen den westeuropäischen und östlichen Fertigungszentren ausgewählt. Von Wien aus werden Kunden in 38 Ländern, jedes zweite davon liegt in Osteuropa, über Nacht beliefert.

Die österreichische Regierung versucht, die Sogwirkung ins Land auch mit finanziellen Anreizen zu verstärken: Sie erlaubt es zum Beispiel, Verluste von Auslandsbeteiligungen bei der in Österreich ansässigen Mutter steuerlich zu verrechnen. Auch eine Zwischenholding, der Gesellschaften in Osteuropa zugeordnet sind, wird als Muttergesellschaft anerkannt. Zudem liegt die Körperschaftsteuer nur bei 25 Prozent, eine Gewerbesteuer gibt es nicht. „Die Körperschaftsteuer und die Gruppenbesteuerung machen Wien besonders attraktiv“, sagt Günter Thumser. Er leitet die Geschäfte von Henkel in 32 Ländern Mittel- und Osteuropas sowie Teilen Asiens. „Hinzu kommen die zentrale geografische Lage und die besondere Lebensqualität.“

Auch wenn Österreicher gelegentlich auf die Piefkes schimpfen, insgeheim sind sie stolz, dass sie für die nördlichen Nachbarn so attraktiv sind: 150?000 Deutsche leben im Land – doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren.

Christian Höller

Das Handbuch für die Drehkreuze

Wer hilft beim Markteintritt? Wo gibt es Informationen für Unternehmer? Welche Messen lohnen sich? impulse beantwortet die wichtigsten Fragen

Dubai
Organisationen und Netzwerke Die Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer lädt deutsche Unternehmen in Dubai zur Vernetzung ein. Sie veranstaltet zahlreiche Events wie Oktoberfest und Spargelessen und liefert aktuelle Wirtschaftsnachrichten. vae.ahk.de

Die Handelskammer Hamburg hat sich auf Dubai spezialisiert und hilft bei der Geschäftsanbahnung mit einem eigenen Servicezentrum in Dubai. Zudem findet 2013 das vierte Dubai Hamburg Business Forum statt. www.ahkuae.com, www.hk24.de

Messen Der Global Entrepreneurship Summit findet am 11. und 12. Dezember 2012 im Dubai World Trade Center statt. www.sme-invest.com

Die Arab Health, eine internationale Fachmesse für Medizintechnik und Krankenhausausstattung, findet vom 28. bis 31. Januar 2013 in Dubai statt. www.arabhealthonline.com

Die Gulfood findet vom 25. bis 28. Februar 2013 statt, eine der größten Messen für Ernährung, Großküchentechnik und Lebensmitteltechnologie. Gemeinschaftsstand deutscher Unternehmen. www.gulfood.com

Cabsat ist Dubais internationale Messe für Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie findet vom 12. bis 14. März 2013 statt. www.cabsat.com

Delegationsreisen Die AHK Vereinigte Arabische Emirate fährt vom 17. bis 22. November 2012 nach Dubai und Abu Dhabi. Im Fokus steht der Bildungsektor. vae.ahk.de
Visum Für Kurzbesuche gibt es das Visum direkt am Flughafen. Wer länger als 30 Tage bleiben möchte, wendet sich am besten an die Botschaft in Berlin. www.uae-embassy.ae
Singapur
Organisationen und Netzwerke Die Deutsch-Singapurische Industrie- und Handelskammer unterstützt Unternehmer bei der Geschäftsanbahnung und organisiert Branchentreffen und Seminare. www.sgc.org.sg

Informationen und Unterstützung für Unternehmen, die an dem Standort interessiert sind, bietet das Singapore Economic Development Board (SEDB), auch auf Deutsch. www.singaporebusiness.com/de

140 deutsche Firmen nutzen die Dienste des German Centres, das Büros, Konferenzräume und diverse Dienstleistungen für Mittelständler anbietet. Neuankömmlinge profitieren von den Erfahrungen der älteren Mieter. www.germancentre.com.sg

Messen Auf der Sitex sind vom 22. bis 25. November Innovationen der Informations- und Unterhaltungselektronik zu sehen. www.sitex.com.sg

Die Bildungs- und Personalmesse Career & Education findet vom 1. bis 3. März 2013 in Singapur statt. www.careerseries.com.sg

MTA Asia, eine Fachmesse für Maschinenbau, findet alle zwei Jahre statt, das nächste Mal 2013: vom 9. bis 12. April. www.mta-asia.com

Delegationsreisen Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veranstaltet vom 3. bis 6. Juni 2013 eine Reise nach Singapur. Im Fokus steht die Lebensmittelbranche. www.agrarexportfoerderung.de
Visum Deutsche Staatsbürger dürfen ohne Visum 90 Tage in Singapur bleiben. Bei Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht drohen Strafen. www.auswaertiges-amt.de
Wien
Organisationen und Netzwerke Die Wirtschaftsagentur der Stadt Wien berät ausländische Investoren. www.wirtschaftsagentur.at

Die deutsche Handelskammer in Österreich unterstützt Unternehmen beim Markteintritt. Sie organisiert Firmenmessen, Netzwerktreffen und Workshops, zum Beispiel am 30. Oktober in Bonn und am 6. November in Münster. oesterreich.ahk.de

Die Handwerkskammer München berät zur Auftragsabwicklung in Österreich. Am 15. November in Rosenheim und am 11. Dezember in Traunstein. www.bh-international.de

Österreichische Wirtschaftstage finden am 27. November in Hagen und am 28. November in Bochum statt. www.sihk.de, www.bochum.ihk.de

Messen Am 8. November präsentieren sich deutsche Unternehmen auf dem hessischen Wirtschaftstag in Wien. Organisatorin ist die deutsche Außenhandelskammer Wien. oesterreich.ahk.de

Personal Austria, Österreichs größte Fachmesse für Personalmanagement, findet am 7. und 8. November statt. www.personal-austria.at

Die Vienna Autoshow vom 10. bis 13. Januar 2013 in Wien ist Österreichs internationale Automesse für Automobilimporteure. www.viennaautoshow.at

Die Messe Bauen & Energie Wien findet vom 21. bis 24. Februar 2013 statt. Dieses Mal dreht sich alles um Bauen, Renovieren, Sicherheit, Wellness und Energiesparen. www.bauen-energie.at

Am 16. und 17. März 2013 findet die erste Wiener Immobilienmesse statt. Für Makler, Bauträger und Finanzinstitute interessant. www.wiener-immobilienmesse.at

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