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Digital ist der neue Geschäftsalltag. Diesem Wandel wird sich künftig kein Unternehmen entziehen können, wenn es wettbewerbsfähig bleiben will. Starten Sie in Ihre digitale Zukunft und erhalten Sie sowohl hier als auch auf unserer bundesweiten Veranstaltungsreihe smarter_mittelstand Praxistipps, Anleitungen und wichtige Updates rund um die Digitalisierung.

Sponsored PostPartner-Beitrag Die Zukunft der Unternehmenskultur in der digitalen Arbeitswelt

  • Serie

© einfach.effizient. GmbH & Co. KG, Photo by Bryan Minear on Unsplash

Ein Großteil aller Jobs, so eine vom Weltwirtschaftsforum veröffentlichte Studie, werden bis zum Jahr 2025 von Robotern und Maschinen ersetzt werden. Statt der bislang knapp 28% aller Tätigkeiten, werden mit 52% mehr Arbeiten von Maschinen als von Menschen erledigt werden.

Schreckgespenst Machine Learning

So könnten 2022 bereits 75 Milionen Stellen obsolet werden. Wir glauben, dass die Zahlen optimistisch gerechnet sind und dass auch bislang vermeintlich sichere Branchen bald von Robotern besetzt sein werden. Denn ein bislang außer Acht gelassener Aspekt ist, dass Maschinen mittlerweile zu Deep Learning (also dem selbstständigen Lernen neuer Fähigkeiten) fähig sind und so bereits vermeintlich menschliche Fähigkeiten wie Kreativität simulieren. So gingen Experten wie Alibaba-Gründer und Miliardär Jack Ma bislang davon aus, dass die sicheren Jobs der Zukunft vor allem im sozialen und kreativen Bereich lägen. Deswegen, und das ist die gute Nachricht, die sich im Fortlauf der Studie herauslesen lässt, werden die neuen Bedingungen auch über 130 Milionen neue Stellen schaffen – die aber Spezialwissen und neue Fertigkeiten voraussetzen. Dafür müssen sich Unternehmen fit machen, denn nicht nur werden wir auch in bestehenden Berufsfeldern veränderte Fähigkeiten benötigen, sondern die neuen, spezialisierten Arbeitskräfte werden andere Arbeitsumfelder voraussetzen. Da sich dieses Szenario bereits abzeichnet ergibt es durchaus Sinn das eigene Unternehmen und sogar den eigenen Job kritisch zu durchleuchten. Auf spielerische Weise bietet z.B. die Website futuromat einen Ausblick auf die Dringlichkeit zur Handlung, aber auch wenn man das Thema ernsthaft betrachtet, sollte man mit Augenmaß an das Thema herangehen. Denn eines ist ganz sicher: Die Digitalisierung wird unsere Arbeitswelt verändern und damit unsere Art, Arbeit zu betrachten.

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Quelle: einfach.effizient. GmbH & Co. KG, Photo by Felix Mittermeier on Unsplash

Schöne neue (Arbeits-)Welt

Ein Schlagwort, das in diesem Zusammenhang oft fällt, ist New Work. Dieser Begriff ist entstanden, weil Globalisierung und Digitalisierung nicht nur Unternehmen, sondern auch Angestellte vor neue Herausforderungen stellen. Der Begriff von Arbeit wird entsprechend in der New Work Philosophie aus dem Kontext der Industrialisierung herausgelöst. Mitarbeiter sollen nicht mehr als „Produktionseinheiten“, sondern als Teile von Teams agieren. Entsprechend vorbereitet sollten Firmen sein. Nicht jedes Unternehmen ist bereit für Lean Management, agile Projekte, kollaborative Teams oder flexible Arbeitszeiten. Aber es muss nicht immer gleich das gesamte Paket sein. Zerlegen Sie Ihre Strategie doch in kleine Teilprojekte und bauen diese aufeinander auf. Sie werden sehen, dass kleine Erfolge den Mitarbeitern das Thema schmackhaft machen und erlebte Erfolge motivieren. Gerade mittelständische Unternehmen fühlen sich diesen Aufgaben gegenüber oft überfordert. Dabei helfen schon kleinste Schritte. Im Folgenden stellen wir Ihnen exemplarisch ein einfaches 7 Punkte Programm zur erfolgreichen Transformation vor.

NEW WORK geht auf den Sozialphilosophen Frithjof Bergmann zurück und versteht sich als Gegenkonzept des Arbeitssystems der Industrialisierung. Es berücksichtigt die neuen Anforderungen durch Globalisierung und Digitalisierung.

LEAN (Management) hatte ursprünglich das Ziel die Wertschöpfungskette industrieller Güter effizienter zu gestalten. Dazu sollten aber nicht nur Prozesse sondern auch Denkprinzipien, Methoden und Verfahrensweisen betrachtet werden.

VUCA ist ein Akronym und steht für Volatility (Unbeständigkeit), Uncertainty (Unsicherheit), Complexity (Komplexität) und Ambiguity (Mehrdeutigkeit). Ursprünglich als Strategie des US Militärs gedacht, um auf die Bedrohung durch mehrere Gegner zu reagieren wurden die Anforderung bald als Managment-Prinzip fortgeführt.

7 (einfache) Schritte für New Work

Stellen Sie sich Digitalisierung bitte nicht als Sprint vor. Es bedarf Ausdauer und wiederkehrender Überprüfung, um eine solche Aufgabe zu stemmen.

1. Netzwerk-Organisation: Teams müssen selbst organisiert Probleme erfassen und Lösungen entwickeln können. Für einfache Prozesse gibt es Maschinen, die Stärke des Menschen liegt in der kreativen Problemlösung – und die klappt am besten im Team.

2. Wohlfühlkultur: Man sagt „Angst ist ein schlechter Ratgeber“ und das stimmt. Kreativität und Produktivität verlaufen diametral zur Atmosphäre am Arbeitsplatz. Sorgen Sie für eine angenehme Umgebung und Freiräume und Ihre Mitarbeiter laufen zu Hochtouren auf.

3. Führung: New Work will (vor-)gelebt werden. Geben Sie Verantwortung ab und schaffen Sie Vertrauen. Natürlich bleiben Sie als Führungsperson verantwortlich, dass muss aber nicht immer offensichtlich sein. Erlauben Sie Fehler, geben Sie diese auch bei sich zu und nutzen Sie Gruppendynamiken.

4. Kreativität/Agilität: Die großen Aufgaben der Zukunft erfordern Kreativität und Agilität. Nur wer es schafft, sich permanent verändernder Anforderungen gegenüberzutreten, kann bestehen. Aber Kreativität benötigt unkonventionelle Ansätze, bleiben Sie offen für ungewohnte Pfade.

5. Arbeitsorganisation: Top-Down gilt nicht mehr. Vertrauen und Transparenz bedingen einen erfolgreichen Wandel. Seien Sie bereit für Neues und schrecken Sie auch nicht vor kleinen Fehlschlägen zurück. Haben Sie schon von Lean Management oder VUCA gehört? Lernen Sie dazu, ggf. holen Sie sich externe Hilfe.

6. Umgebung: wer kollaborativ arbeiten will, braucht auch ausreichend Platz. Verabschieden Sie sich von Einzelbüros und Pausenregelungen. Mitarbeiter sind nicht unbedingt am besten, wenn sie alleine vor dem Rechner sitzen. Direkter Austausch verkürzt Entscheidungswege und Lösungswege. Wer sich direkt Feedback holt, sieht eine Anforderung aus verschiedenen Blickwinkeln. Stellen Sie aber trotzdem das zeitweise fokussierte Arbeiten sicher! Hierfür brauchen Sie Zonen statt Einheitsbrei!

7. Haltung: Offenheit ist der Schlüssel, Begeisterung das Ziel.

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Quelle: einfach.effizient. GmbH & Co. KG, Photo by Jonathan Petersson on Unsplash

New Work – eine Erfolgsgeschichte

Ist eine New Work Transformation einfach? Nein. Das soll Sie nicht abschrecken. In umfangreichen Cases und Selbstversuchen haben wir Erkenntnisse gesammelt und auftauchende Widerstände analysiert und überwunden. Das kann ein direkter Vorteil für Sie werden. Denn wir haben diese Erfahrungen quasi gemacht, um sie Ihnen zu ersparen. Schon bei der Gründung 2015 bauten wir bei einfach.effizient auf der Idee auf, die Arbeit der Zukunft optimal in Sachen Team, Selbstorganisation, Prozesse und Digitalisierung zu gestalten.

Dieses umfangreiche Wissen aus dem eigenen Unternehmen, vor allem aber aus diversen Kundenprojekten in verschiedenen Branchen und Firmengrößen, bieten wir Ihnen an. Erleben Sie auf unserer Erlebnisreise New Work in fünf eintägigen Etappen praxisnah, was man für die ersten Schritte in Richtung neue Arbeitswelt wissen sollte. Wir gehen in einer Analyse auf bestehende Situationen ein, vermitteln Grundlagen und Praxisbeispiele und bieten praktische Anwendungsmöglichkeiten.

Termine, Preise und weitere Informationen erfahren Sie hier. Bei einer Buchung erhalten impulse-Leser
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