Management Was die Professoren lesen

"Alle Welt experimentiert mit Crowdsourcing-Prinzipien, aber es gibt noch kaum Erkenntnisse, wie man so etwas richtig macht"

Für Nikolaus Franke, Direktor des Instituts für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien, zählt das Paper von Kevin J. Boudreau, Nicola Lacetera und Karim R. Lakhani deshalb zu den wichtigsten Aufsätzen der vergangenen Monate.

Kevin J. Boudreau, Nicola Lacetera, Karim R. Lakhani: Incentives and Problem Uncertainty in Innovation Contests: AN EMPIRICAL ANALYSIS

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Management Science, Vol. 57, No. 5, Seite 843-863, Mai 2011
Die Autoren der London Business School, der Rotman School of Management an der Universität von Toronto und der Harvard Business School beleuchten die Frage, wie „groß“ man einen Crowdsourcing-Innovations-Ideen-Wettbewerb gestalten sollte. Grundsätzlich hat man dabei die Wahl zwischen einem sehr ­beschränkten Kreis an Personen, die für den Wettbewerb handverlesen werden (nur die besten Kunden, Mitarbeiter, Experten), oder einem offenen Verfahren, in dem sich viele an einer Problemlösung versuchen können. Ersteres hat den Vorteil, dass die Rivalität geringer ist, Letzteres, dass ein unerwarteter „Lucky Punch“ dabei sein kann. Doch was ist besser? Die Autoren sagen: Bei unklaren und wenig spezifischen Problemlagen sollte man Crowdsourcing möglichst offen gestalten.

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