Management Wer bin ich wohl?

Arbeiten bedeutet fortwährendes An- und Abmelden. Wie modernste Technik jeden Schritt überwacht.

Pausenschaltung

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Es ist nicht förderlich fürs Betriebsklima, wenn sich Raucher nach jeder Kippe neu anmelden müssen. Aber zu messen, wie viel Arbeitszeit draufgeht, kann sensibilisieren. Möglich wird das über spezielle Checkpoints im Raucherraum, die per RFID-Funkchiptechnik erfassen, wer drinsteht.

Zeiterfassung

Stempeln war gestern. Heute reicht es, mit Chipkarte oder Handy in der Tasche am Sensor vorbeizugehen, schon läuft die Uhr. Möglich macht das „Near Field Communication“-Technik.

Zugangskontrolle

Die Blutbahnen unter der Handinnenfläche sind so einzigartig wie Fingerabdrücke und lassen sich mit Infrarot-Venenscannern erfassen. Das Verfahren gilt als fälschungssicher und eignet sich auch für Hochsicherheitstrakte.

Gesprächsteilnahme

Am Telefon und bei Videokonferenzen entscheidet die Stimme, wer ­mithören darf: ­Spracherkennung ersetzt die Eingabe des Teilnehmercodes.

Schlüsselersatz

Die Klassiker zum Absperren bestimmter Bereiche und zur Freigabe von Laborgerät oder Maschinensteuerung: Finger und Chipkarte. Lesegeräte kosten teils unter 100 Euro, neue Nutzer sind besonders schnell registriert.

PC-Login

Schlecht gewählte und selten gewechselte Passwörter gelten inzwischen als größtes Sicherheitsrisiko beim Datenschutz. Moderne Rechner mit Kamera erfassen stattdessen das Gesicht des Nutzers und fahren erst dann hoch.

Hinweis

Aus dem Magazin
Dieser Beitrag stammt aus der impulse-Ausgabe 03/2012.

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