Management Wie Familienunternehmen Nachfolger etablieren

Was viele Unternehmer bereits wissen, belegt nun auch eine wissenschaftliche Studie: Zu wenige Familienmitglieder sind willens oder in der Lage, die eigene Firma zu übernehmen. Zusammen mit der WHU in Düsseldorf laden wir daher Unternehmer ein zu einer Podiumsdiskussion: Wann Nachfolger in Familienunternehmen anerkannt werden.

Die Nachfolgelücke ist eines der drängendsten Probleme von Familienunternehmen. Wissenschaftliche Studie zeigen, was viele Unternehmer aus eigener Erfahrung kennen: Zu wenige Familienmitglieder sind willens oder in der Lage, die eigene Firma zu übernehmen. Wenn Nachfolger an die Spitze rücken, heißt das noch lange nicht, dass sie von allen anerkannt werden. Es ist eine prekäre Situation: Ohne Akzeptanz durch die Familie, die Mitarbeiter oder Investoren wird es schwer. Um ihre Rolle erfolgreich ausfüllen zu können, brauchen sie ein hohes Maß an Legitimität.

Termin
4. Dezember 2012, 18 Uhr
WHU-Campus Düsseldorf
(Düsseldorf-Flingern, in den Schwanenhöfen, Erkrather Str. 224a)
Anmeldungen bitte bis zum 20. November an ontour@impulse.de.

Woraus diese Legitimität erwächst, haben Forscherinnen der WHU nun erstmals untersucht. In einer groß angelegten Studie haben Prof. Dr. Sabine Rau und Veronika Rettenmeier empirisch erfasst, wie und wonach so unterschiedliche Stakeholder wie Familienmitglieder, Mitarbeiter oder Banker einen Nachfolger bewerten. Ihre Ergebnisse sind für jeden von Bedeutung, der sich mit der Nachfolge in Familienunternehmen beschäftigt.

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Gemeinsam mit der WHU lädt impulseWissen zu einer Podiumsdiskussion auf dem WHU-Campus in Düsseldorf ein. Nach einem kurzen Forschungsüberblick durch die Co-Autorin der Studie, Veronika Rettenmeier, folgt eine Diskussion mit WHU-Professorin Dr. Sabine Rau, Piepenbrock-Gesellschafterin Astrid Hamker und dem Tengelmann-CFO Dr. Jens-Jürgen Böckel. Moderiert wird die Veranstaltung von impulse-Chefredakteur Dr. Nikolaus Förster.

Referenten
Dr. Jens-Jürgen Böckel ist CFO der Unternehmensgruppe Tengelmann, Mülheim an der Ruhr, und einziger externer Manager in der Führungsspitze der Handelsgruppe neben den Familienmitgliedern Karl-Erivan W. Haub und Christian W. E. Haub. www.tengelmann.de
Dr. Nikolaus Förster ist Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins impulse, Hamburg. Er verantwortet zugleich das Wissenskompendium impulseWissen, das Forschungsergebnisse rund um Unternehmertum, Innovation und Management journalistisch für Unternehmer aufbereitet. www.impulse.de
Astrid Hamker ist Inhaberin KOMPASS Beratung und Gesellschafterin der Piepenbrock Unternehmensgruppe, Osnabrück, wo sie 2009 im Konflikt als Geschäftsführerin ausschied. www.kompass-beratung.com
Prof. Dr. Sabine Rau leitet das Intes Institut für Familienunternehmen der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar, und ist Co-Autorin der Studie zur Legitimität von Nachfolgern. Sie stammt selbst aus einem Familienunternehmen. www.whu.de/familienunternehmen
Dipl.-Kffr. Veronika Rettenmeier ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Intes Institut für Familienunternehmen der WHU und Co-Autorin der Studie zur Legitimität von Nachfolgern. www.whu.de/familienunternehmen
Programm
18.00 Uhr  Get–together
18.30 Uhr Kurzvortrag zu den Ergebnissen der Arbeit zur „Legitimation von Nachfolgern“: Dipl.-Kffr. Veronika Rettenmeier
18:45 Uhr Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Sabine Rau, Astrid Hamker, Dr. Jens-Jürgen Böckel, moderiert von Dr. Nikolaus Förster
19:45 Uhr Finger Food, Offene Diskussion

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