Nikolaus Förster 275 Euro Cash. Oder ein roter Sitzsack. Für Menschen. Und Katzen

Ihnen reichen die 150 Euro nicht, die Ihnen die „Süddeutsche Zeitung“ als Aboprämie bietet? Dann könnten Sie zum Handelsblatt wechseln. 275 Euro. In Cash.

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Wer sich – als Verleger – Illusionen darüber macht, wie solche Cash-Prämien bei angeblichen Lesern ankommen, dem empfehle ich die Lektüre der Internetforen, auf denen sich Schnäppchenjäger munter austauschen:

Ich habe schon etwas länger keine Zeitschrift mehr abonniert, kann aber berichten, wie ich es sonst immer gemacht habe. Ich habe immer Geldprämien genommen, da mir das einfach interessanter erschien. Und bei genauerem Hinsehen hat man auch bemerkt, dass die Geldprämie einfach viel höher ist als der eigentliche Wert der Sachprämie. Am besten man schaut, welches Angebot lukrativer für einen ist….

schreibt Jenna. Und Anky antwortet:

Wir haben an sich nur die regionale Tageszeitung abonniert. Ansonsten hat uns keine Zeitschrift dermaßen angesprochen, als dass sich für uns ein Abo gelohnt hätte. Aber es gab natürlich eine Prämie für dieses Abo und dies ist die einzige Prämie, die ich somit jemals bekommen habe. Es handelt sich hierbei um einen großen, flachen, roten Sitzsack. Von der Qualität ist er recht gut und meine Katzen und ich lieben ihn. Wir haben ihn mittlerweile auf dem Balkon liegen und an warmen Sonnentagen verlege ich auch des Öfteren meinen  Standort auf den Balkon und nutze diesen Sitzsack.  Auch nach drei Jahren weist er keinerlei Verbrauchsspuren auf und ist immer noch so bequem wie am ersten Tag.

Der Slogan vom Handelsblatt lautete übrigens mal „Substanz entscheidet“.

 

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