Nikolaus Förster Ab ins Tonstudio: „Bitte nicht so schnell sprechen!“

Der Countdown läuft. Noch ein paar Tage – dann übernehmen wir den Vertrieb und die gesamte Kundenkommunikation rund um impulse selbst, ein ungewöhnlicher, aber – wie ich finde – extrem wichtiger Schritt. Wir haben neue Stellen geschaffen, die Software ist installiert, inzwischen laufen erste Tests zur Datenmigration, am Wochenende werden sie übertragen, und dann, am Montag, wird es ernst: „Willkommen bei der impulse-Kundenbetreuung!“ Heute hatte ich einen Termin im Tonstudio: Text aufsagen – für unsere Telefonanlage…

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Es sei authentischer, wenn ich – als impulse-Chef – das selbst übernehme, statt eine Callcenter-Stimme einzuspielen, wenn bei uns einmal alle Telefone besetzt sind, argumentierte ein Kollege. Ich war skeptisch: Wie klingt das denn? Als habe der Chefredakteur nichts anderes zu tun. „Probier es wenigstens mal!“, überredete mich der Kollege. Okay, ich wagte es. „Bitte nicht so schnell sprechen“, sagte der Toningenieur, als ich heute in der Kabine saß. „Wir haben Zeit!“ Ich nicht.

Morgen muss ich mir das mal in Ruhe anhören – und anderen vorspielen. Mal sehen, wie sie reagieren. Notfalls haben wir eine professionelle Stimme in petto: Ich hatte meine Frau gebeten, die Texte ebenfalls im Studio aufzusagen – für sie war dies ein Klacks – und eine Erinnerung an ihre Vergangenheit. Mehr als zehn Jahre hatte sie für den Deutschlandfunk und den NDR gearbeitet und moderiert. Ihr machte es richtig Spaß, endlich mal wieder in einem richtigen Tonstudio zu sein.

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Roman Vehlken von den Freudenhammer Tonstudios  (http://www.freudenhammertonstudios.de/) und – in der Kabine – Marion Förster

Für welche Stimme wir uns letztlich auch entscheiden – es bleibt in der Familie.

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