Nikolaus Förster Papier, Farbe, Leim: impulse-Ausflug zur Druckerei

Als Journalist macht man sich ja zuweilen keine Vorstellung davon, was alles dazu gehört, damit ein gutes Magazin auch wirklich erscheint: nicht nur gute Ideen, Recherchen und herausragende Fotos – sondern auch Papier, Farbe, Leim. Und so machten wir uns am Freitag mit dem gesamten Team auf den Weg nach Wittingen, anderthalb Stunden südlich von Hamburg, zu unserer Druckerei Neef & Stumme.

IMG_3381[1]

Anzeige

Die geschäftführenden Gesellschafter Andreas Bauer (Foto unten) und Dorothy Stumme sowie ein Kollege führten uns in kleineren Gruppe durch das weitläufige Gelände. Und wir konnten miterleben, wie die aktuelle Ausgabe gedruckt wurde…

IMG_3334[1]

Jetzt wissen wir alles über Offset-Druck: über Papier, das Farbe aus Näpfchen heraussagt, über aufgerauhte Druckplatten, die von Laserstrahlen beschossen werden, so dass dort thermische Energie entsteht; über stochastische Raster, Gummitücher, Messgeräte für Papierfeuchte, Bogendruckmaschinen…

IMG_3325[1]

Und wir haben auch ein paar Zahlen mitgenommen: Mit einer 1250 Kilogramm schweren Papierrolle (siehe oben), die ausgerollt etwa 14 Kilometer lang und 88 Zentimeter breit ist, lassen sich 30.000 Exemplare eines Bogens (mit 16 impulse-Seiten) drucken. Wenn man rechnet, dass wir in einem  durchschnittlichen impulse-Heft etwa acht Bögen brauchen und die gedruckte Auflage bei etwa 100.000 liegt, kommen wir auf 28 Rollen, das entspricht (wenn ich mich nicht verrechnet haben) einer Länge von 392 Kilometer pro Ausgabe…

Für die Blogleser, die bis hierhin gefolgt sind, gibt es noch eine Belohnung: einen Blick in die Zukunft. Hier sehen Sie das Cover, das am nächsten Donnerstag erscheint…

IMG_3370[1]

1 Kommentar
  • Klaus 4. Januar 2014 19:02

    Ein Blick hinter die Kulissen einer Druckerei, kann wirklich sehr interessant. Dabei wird auch schnell deutlich, wie komplex die einzelnen Arbeitsschritte bis zum fertigen Magazin sein können. Ganz offensichtlich macht „Neef & Stumme“ nicht nur beim Druck, sondern auch bei der Transparenz und Kundennähe einen sehr guten Job. Da lohnen sich doch auch anderthalb Stunden Anfahrt – oder nicht? Das Cover ist auf jeden Fall schon mal prima geworden.

    Viele Grüße
    Klaus

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...