Nikolaus Förster Warum das Wort „headcount“ nichts taugt – und wir Stellen schaffen

Es scheint ein Zauberwort zu sein: „headcount“, ein Begriff, der (auch) in der Medienbranche in den vergangenen Jahren große Karriere gemacht hat – als sei dies ein magischer Begriff, mit dem sich ein Unternehmen steuern lasse. Dabei zeugt er eher von Hilflosigkeit und Phantasielosigkeit in den Chefetagen (und erinnert in seiner archaischen Schlichtheit zudem fatal an die Kopfsteuer, die Margaret Thatcher einst in Großbritannien einführte und schließlich ihren eigenen Kopf kostete). Es ist wohl kein Zufall, dass das Zählen von Köpfen in der Regel der erste Schritt auf dem Weg zu Entlassungen ist. Im englisch-deutschen Wörterbuch zumindest (http://www.dict.cc/englisch-deutsch/headcount.html) folgt nach der Übersetzung

headcount
Angestelltenzahl {f}
Kopfzahl {f}
Anzahl {f} der Personen

sogleich die Wortkombination

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headcount reduction
Personalkürzung {f}
Personalabbau {m} econ.

In Hammerbrook läuft das anders. Wir stellen demnächst weitere Leute ein: aus der Erkenntnis, dass es manchmal gut tut, Dinge selbst in die Hand zu nehmen – um die Qualität selbst zu steuern und auch aus finanziellen Gründen. Seit längerem sind wir dabei, die Marke impulse als stärker als Netzwerk zu positionieren. Dazu gehört auch eine hervorragende Betreuung unser Kunden, die leider immer noch viel zu oft auf ihre Rolle als Leser reduziert werden.

Wir schaffen also neue Stellen und suchen zum schnellstmöglichen Zeitpunkt Kundenbetreuer (http://bit.ly/1e9AKzZ) und Projektleiter für den Kundenservice (http://bit.ly/1gaCqWq, siehe auch auf Xing: http://bit.ly/18XXwVx). Bei Interesse – oder wenn Sie jemanden kennen, der Lust hätte, für uns zu arbeiten – bitte melden! Wie heißt es so schön in unserer Stellenanzeige: „Wir bieten Ihnen einen Arbeitsplatz in einem jungen innovativ wachsenden Medienbetrieb.“

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