Unternehmen Alternativen zum Hotel

Hotels in Wirtschaftszentren sind oft ausgebucht oder astronomisch teuer – nicht nur in Messezeiten. Wer sich auf alternative Unterkünfte einlässt, wohnt häufig günstiger. Und zudem mit mehr Charme.

Schwankende Hotels

Hotelschiffe sind eine bequeme und abwechslungsreiche Alternative zu herkömmlichen Unterkünften. Es gibt sie in vielen Städten, die an einem großen Fluss liegen – zum Beispiel in Köln und Frankfurt. Die Preise sind im Vergleich zu örtlichen Hotels meist günstiger.
So kosten Einzelzimmer sogar während der großen Messen selten deutlich mehr als 200 Euro.
Beispiel: Die Schiffe der Regis Hotelschiff GmbH liegen zentral in den Messestädten Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Hannover vor Anker. Sauna, Internet und Frühstücksbuffet sind im Preis inbegriffen.

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Eigenes Gästehaus

Sind die Mitarbeiter eines Unternehmens oft in den gleichen Städten unterwegs, lohnt sich manchmal der Kauf oder das Mieten einer eigenen Immobilie. Das zahlt sich aber nur dann aus, wenn das Gebäude regelmäßig genutzt wird. Zudem sollte das Niveau der Unterkunft dem eines Hotels entsprechen, um für die Gäste attraktiv zu sein.
Beispiel: Konzerne wie Volkswagen haben eigene Gasthäuser. Aber auch Hochschulen wie die Universität Köln bringen ausländische Gastprofessoren in eigenen Häusern unter.

Private Unterkünfte

In einigen Städten haben sich Online-Agenturen etabliert, über die Privatleute möblierte Zimmer und Wohnungen für kurze Zeiträume vermieten. Das ist gerade bei einem längeren Aufenthalt in Messestädten günstiger als ein Hotel. Bei den meisten Angeboten handelt es sich nicht um das leerstehende Jugendzimmer des ausgezogenen Sohnes, sondern um Appartements, die modern und funktional ausgestattet sind. Die Angebote reichen von 40 bis 160 Euro pro Tag, oft gibt es eine Mindestwohndauer von einem Monat.
Beispiel: Ferienwohnung-24-berlin.de vermittelt Wohnungen in der Hauptstadt, City-wohnen.de in mehreren Messestädten. Und bei Koeln.e-rent.de sind möblierte Wohnungen im Raum Köln, Bonn und Düsseldorf im Angebot.

Beengte Zwischenlösung

Schlafkabinen-Hotels, sogenannte Yotels, gibt es an den Londoner Flughäfen Gatwick und Heathrow und am Amsterdamer Flughafen Schiphol. Sie sind nicht für lange Aufenthalte konzipiert, sondern für die Wartezeit zwischen Verbindungsflügen. Die sieben bis zehn Quadratmeter großen Kabinen können Reisende ab einer Mindestaufenthaltszeit von vier Stunden buchen. Angebotener Komfort: Einzel- oder Doppelbett, freier Internetzugang, Zimmerservice, Fernsehen, ausziehbarer Schreibtisch und ein kleines Bad. Der Ölsardinenluxus kostet in London zwischen 38 und 44 Euro für vier Stunden, in Amsterdam zwischen 35 bis 60 Euro. Jede weitere Stunde wird einzeln abgerechnet.

Helfende Internetdienste

Soll es doch einmal ein Hotelzimmer sein, sollte man sich nicht darauf verlassen, dass das Stammhotel einen fairen Preis bietet. Ein Preisvergleich im Internet lohnt sich fast immer.

Diese Internetseiten helfen, die günstigsten Angebote zu finden.

www.ratestogo.de: Die Seite vermittelt Last-Minute-Hotelzimmer zu günstigen Konditionen. Sie bietet eine Suchfunktion, mit der man einfach nach Land, Region, Lage, An- und Abreisedatum und gewünschter Anzahl der Sterne selektieren kann.

www.booking.com/Hotels: Hier können Reisende europaweit Hotelzimmer für Geschäftsreisen reservieren.

www.hrs.de: Das Kürzel steht für Hotel Reservation Service. Der Anbieter ist der Klassiker unter den Onlinebuchungsportalen.

www.hotel.de: Hier kann man weltweit Hotels buchen, außerdem bietet die Seite die Möglichkeit, Hotels zu bewerten.

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