Unternehmen Autos bleiben Exportschlager Nummer eins

Lohnender Vergleich: Die Unterschiede der Leasingangebote sind oft immens

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Volkswagen, BMW oder Audi: Deutsche Automarken sind im Ausland gefragt. 2012 lieferten Autobauer Kraftwagen im Wert von rund 190 Milliarden Euro in andere Länder. Auf Rang zwei der deutschen Exporteure rangieren die Maschinenbauer.

Volkswagen, BMW und Co.: Autos bleiben Deutschlands wichtigster Exportschlager. Im vergangenen Jahr exportierte die deutsche Industrie Kraftwagen und Kraftwagenteile im Wert von 190 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Die Ausfuhren stiegen um 2,4 Prozent und erreichten einen Anteil von 17,3 Prozent an den Gesamtexporten. Zweitgrößter Posten der Ausfuhren waren Maschinen mit einem Volumen von 163,6 Milliarden Euro und einem Anteil von 14,9 Prozent. Das Plus zum Vorjahr fiel mit 0,3 Prozent jedoch mager aus.

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Chemische Erzeugnisse legen zu

Dynamischer entwickelten sich die Exporte chemischer Erzeugnisse, die im Jahresvergleich um 2,9 Prozent zulegten. Mit mit einem Anteil von 9,5 Prozent und einem Volumen von 104,5 Milliarden Euro lagen die Produkte der Chemieindustrie im Exportranking auf Rang drei.

Wichtigste Importgüter waren Erdöl und Erdgas mit einem Anteil von 10,7 Prozent (97,4 Milliarden Euro), vor Datenverarbeitungsgeräten, elektrischen und optischen Erzeugnisse mit einem Anteil von 9,6 Prozent (87,4 Milliarden Euro). Auf Rang drei lagen die Importe von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen, die bei einem Volumen von 84,2 Milliarden Euro 9,3 Prozent aller Einfuhren ausmachten.

Rekordjahr für den Export

Deutschlands Exportwirtschaft hatte 2012 so viele Waren ins Ausland geliefert wie noch nie – trotz der Krise im Euroraum und der globalen Konjunkturflaute. Die Ausfuhren kletterten gegenüber dem bisherigen Spitzenjahr 2011 dank der wachsenden Nachfrage aus Übersee um 3,4 Prozent auf 1,097 Billionen Euro.

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