Unternehmen Baukonzern Bauer senkt sein Gewinnziel für 2013

Eine Baustelle der malayischen Tochter von Bauer Spezialtiefbau in Singapur.

Eine Baustelle der malayischen Tochter von Bauer Spezialtiefbau in Singapur.© Bauer AG

Der oberbayerische Baukonzern Bauer hat sein Gewinnziel für 2013 gesenkt. Als Grund nennt das Unternehmen Verzögerungen bei Großprojekten und geringe Margen im Maschinenbau.

Der Tiefbaukonzern Bauer hat im ersten Halbjahr mehr Verlust gemacht als erwartet und sein Gewinnziel für 2013 gesenkt. Bis Ende Juni summierte sich der Verlust nach Angaben des Unternehmens auf 7,9 Millionen Euro nach einem Minus von 2,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter anderem habe es bei großen Bauprojekten Verzögerungen gegeben. Weiterhin nennt das Unternehmen geringere Margen im Segment Maschinen als Grund für die Korrektur. „Daher geht die Bauer Aktiengesellschaft davon aus, dass die mit dem Geschäftsbericht gegebene Prognose nicht mehr erreicht werden kann“, teilte das Unternehmen am Donnerstag im oberbayerischen Schrobenhausen mit.

Bauer geht nun für das Jahr 2013 von einem Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro und einem Gewinn von 20 Millionen Euro aus. Bislang hatte das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt und rund 30 Millionen Gewinn. Die Auftragslage im Bau sei aber sehr gut und auch im Maschinenbau bessere sich die Lage.

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Bauer ist mit etwa 10 000 Beschäftigten in weltweit mehr als 70 Ländern aktiv und erstellt unter anderem Baugruben für große Gebäude wie Fabriken oder Hochhäuser. Das zweite Standbein des Konzerns ist der Bau von Spezialmaschinen für Bohrarbeiten. Entgültige Zahlen zum ersten Halbjahr hat der Konzern für den am 14. August angekündigt.

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