Unternehmen Berggruen trennt sich von Mehrheit an Karstadt-Luxuskaufhäusern

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Nicolas Berggruen gibt Teile der Warenhauskette Karstadt ab. Die österreichische Immobilienholding Signa übernimmt die Mehrheit an den 31 Sport- und Luxushäusern und verspricht im Gegenzug, in Karstadts Modernisierung zu investieren.

Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen trennt sich von der Mehrheit an 31 Sport- und Luxuskaufhäusern. Die verbleibenden 83 Warenhäuser sollen weiterhin zu 100 Prozent bei Berggruen verbleiben. Wie eine Berggruen-Sprecherin am Montag berichtete, soll der österreichische Karstadt-Vermieter Signa 75,1 Prozent an den 28 Sporthäusern sowie an den drei Luxushäusern KaDeWe in Berlin, Alsterhaus in Hamburg sowie Oberpollinger in München übernehmen.

Im Gegenzug werde Signa 300 Millionen Euro in die Modernisierung von Karstadt investieren. Ein Kaufpreis werde nicht gezahlt, hieß es. Die Kartellbehörden müssen dem Geschäft noch zustimmen.

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Berggruen bezeichnete das Geschäft in einer Mitteilung als „Beitrag zur weiteren Gesundung des Unternehmens“ und als „klares Bekenntnis zum Geschäftsmodell Warenhaus“. In dem Kerngeschäft mit den verbleibenden 83 Warenhäusern sehe er in den nächsten Jahren große Wachstumschancen. Der Geschäftsführer der Signa Holding, Christoph Stadlhuber, bezeichnete das Geschäft als „Meilenstein“ in der Geschichte des Unternehmens.

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