Unternehmen Deutsche Firmen zeigen sich optimistisch

Während zuhause die Sorge um eine Verschlimmerung der Schuldenkrise umgeht, drehen die deutschen Firmen jenseits des Atlantiks auf: Einer Umfrage zufolge rechnen sie 2012 mit wachsenden Umsätzen.

Laut einer Umfrage der Deutsch-Amerikanischen Handelskammern konnten 72 Prozent der Unternehmen in diesem Jahr mehr Geschäft in den Vereinigten Staaten machen. Und die Firmen bleiben zum überwiegenden Teil optimistisch: 86 Prozent gehen davon aus, dass sie im kommenden Jahr zulegen werden.

Die wirtschaftlichen Aussichten in den USA hatten sich zuletzt aufgehellt, vor allem fanden wieder mehr Menschen Arbeit. Und das selbst verdiente Geld wird fleißig ausgegeben: Das wichtige Weihnachtsgeschäft startete mit Rekordverkäufen. Die allerwenigsten Firmen rechnen entsprechend damit, dass es in den USA zu einer neuerlichen Rezession kommt, wie aus der am späten Montag (Ortszeit) in New York vorgestellten Umfrage hervorgeht.

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Steigende Rohstoffpreise

Die Deutsch-Amerikanischen Handelskammern hatten zusammen mit dem Vertreter des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und des Industrie- und Handelskammertages in Washington sowie der Unternehmensberatung Roland Berger die Einschätzung von rund
190 Firmen eingeholt, vornehmlich aus dem Mittelstand.

Demnach bereiten den US-Tochtergesellschaften eher steigende Rohstoffpreise und fehlende Fachkräfte Kopfzerbrechen. Bei einem guten Drittel der Unternehmen macht sich aber auch die Schuldenkrise bemerkbar. Die Sorge vor einer Verschlechterung der Lage lässt sich
indes nur schwer fassen, wie ein Manager in der Umfrage ausführte: „Wir sind vorsichtiger als unser eigener sehr positiver Geschäftsausblick es rechtfertigen würde.“

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